U21 Euro 2019 – eine Zusammenfassung

Epoch Times27. Juni 2019 Aktualisiert: 27. Juni 2019 16:52
Bis zum Finale ist es nur noch ein Katzensprung, und Deutschland mischt weiterhin kräftig mit. Die UEFA U21-EM gestaltet sich dieses Jahr wieder auffallend spannend, aus diesem Grund lohnt es sich, vor dem furiosen Showdown noch ein ausgiebiges Fazit zu ziehen.

Die EM ist zugleich die Olympia-Qualifikation der U21

Die U21-Fußball-EM besitzt insgesamt eine nicht zu unterschätzende Bedeutung. Sie wird von der UEFA ausgetragen und zieht sich immer über volle zwei Jahre, beginnend bei der Qualifikation und endend mit dem jetzt wieder bevorstehenden Finale. Zur Qualifikation dürfen sich die Spieler höchstens im 21. Lebensjahr befinden, darum können sie in der Endrunde durchaus schon die 23 erreicht haben. Die EM dient nicht nur dazu, den jungen Europameister zu krönen, sondern in jedem vierten Jahr stellt sie auch die Olympia-Qualifikation dar.

Deutschlands starker Auftritt gegen Serbien

Trotz der blamablen Leistung der deutschen Fußball Nationalmannschaft bei der WM 2018 galten die deutschen U21 Nationalspieler schon vor dem Turnier als große Favoriten. Bei den Fussball Wetten der Buchmacher standen die Quoten dementsprechend. Für das Spiel gegen Serbien beispielsweise, trotz Jovic auf serbischer Seite, wurden die Deutschen als 4:1 Favorit gehandelt. Und dann kam es, wie wir alle wissen, genauso wie es kommen musste: Die deutschen Spieler schmissen die Serben in Triest sozusagen vom Platz, und zwar mit einem blitzsauberen 6:1.

Als nächstes ging es gegen Österreich

Am 23. Juni ging es gegen Österreich, im norditalienischen Udine, wo man sich mit einem 1-1 einen Punkt sicher konnte. Die Österreicher hatten zuletzt gegen Dänemark verloren, mit einem doch recht klaren 3:1. Unsere südlichen Nachbarn sind zwar Neulinge im U21-Turnier, genießen aber trotzdem keinen Nestschutz mehr. Der für Dänemark spielende Joakim Mähle war gleich zweimal am Tor siegreich und Andreas Olsen setzte bei 90 + 3 noch das Sahnehäubchen obendrauf. Philipp Lienhart ist der einzige österreichische Treffer dieses Spiels zu verdanken. Der Schwung aus dem 0:2 gewonnenen Match gegen Serbien nutzte den Österreichern nichts, dieses Duell ging trotz aller Mühen verloren.

Da Deutschland nun nach seinem haushohen Sieg die Punktetabelle unangefochten anführt, genügt dem Titelverteidiger nur ein einziger Punkt, um sich ins Halbfinale zu katapultieren. Doch unsere Jungs sollten sich trotzdem nicht allzu sicher sein, sondern die Konzentration behalten: Selbst, wenn alle Philister damals hohe Wetten auf Goliath abgeschlossen hätten, ist der Riese doch gefallen. Dafür genügte nur ein einziger zielsicher geschossener Stein gegen die Stirn.

Im Sport gibt es niemals zwei Sieger, das weiß jeder, der sich schon einmal mit Fußballwetten befasst hat. Einer triumphiert ganz am Ende immer, und sei es erst in der Nachspielzeit oder beim allerletzten Elfmeter. Ein Unentschieden ist spätestens im Finale nicht mehr möglich, darum wird Ende Juni ein Team jubeln – und das andere den zweiten Platz mit einem lachenden und weinenden Auge begrüßen. Bis dahin darf die Spannung gern noch ein gutes Stück steigen.

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