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Wie Glücksspiel in den verschiedenen Kulturen gesehen wird

Epoch Times20. Februar 2018 Aktualisiert: 11. August 2020 14:55
Glücksspiele gibt es überall auf der Welt. In den meisten Kulturen haben sie eine lange Tradition. Schon im alten Rom und in der Antike gab es sie.

Neben antiken Vasen und Werkzeugen fanden Archäologen an vielen Ausgrabungsstätten auch Würfel. Es ist davon auszugehen, dass es Sportwetten schon so lange gibt wie den sportlichen Wettkampf. Je nach Kultur ist bis heute das Glücksspiel anerkannt und erlaubt oder verpönt, mancherorts ist es sogar verboten. Auch Online gibt es mittlerweile vielfach die Möglichkeit zum Spiel. Damit das Spielen im Online-Casino zum reinen Vergnügen wird, sollten die Spieler ein paar Tipps beachten, wie sie bei besteonlinecasinos.co zu finden sind.

Verbotenes Glücksspiel

Im alten Rom durften Bürger keine Glücksspiele um Geld veranstalten. Dennoch spielten viele, insbesondere Würfelspiele waren sehr beliebt. Da die Strafverfolgung sehr lasch war, war das Würfeln durch alle gesellschaftlichen Schichten verbreitet. Sogar hohe Politiker waren passionierte Spieler. Eine kleine Reise durch die Geschichte des Glücksspiels gibt es bei uni-hohenheim.de.

Selbst heute ist in vielen Ländern das Glücksspiel sehr stark staatlich reguliert. In manchen Ländern ist es sogar komplett verboten und strafbar. In vielen asiatischen Ländern ist das Glücksspiel offiziell illegal. Da es jedoch keine strenge Strafverfolgung gibt, erfreut es sich dennoch großer Beliebtheit. In sehr religiösen Ländern ist das Glücksspiel eine Sünde und gilt als schweres Verbrechen. In China ist Glücksspiel verboten. Die Chinesen spielen dennoch zu vielen Anlässen um Geld. Dabei sind Mah-Jongg und Karten- oder Würfelspiele besonders beliebt. Legales Glücksspiel ist in China auf der Insel Macao möglich, die als ehemalige portugiesische Kolonie als Sonderverwaltungszone gilt.

Macao hat weltweit die höchsten Einsätze

Wer an Glücksspiel denkt, denkt an Las Vegas als Eldorado für Glücksritter. Doch eigentlich ist Macao die Metropole für Spieler. Die Casinos auf dieser Insel machen fast sechsmal so viel Umsatz wie die in Las Vegas. Als Macao, die ehemalige portugiesische Kolonie, 1999 wieder zurück an China ging, war das Glücksspiel fest etabliert. Mit der Rückgabe begann ein richtiger Boom. Es entstand ein riesiger Hotelkomplex, dessen Herzstück ein Casino ist. In diesem gigantischen Gebäude arbeitet jeder fünfte Arbeitnehmer in Macao, das als Las Vegas in Asien gilt.

Die USA reguliert das Glücksspiel sehr streng

In den meisten US-Bundesstaaten ist das Glücksspiel streng reguliert. Nur in Atlantic City (New Jersey) und Las Vegas (Nevada) sind die Gesetze etwas liberaler. Hier können die Einheimischen und vor allem die Touristen ungestraft dem Glücksspiel frönen. In den anderen Bundesstaaten hat die USA ein staatliches Glücksspiel-Monopol errichtet. Legal um Geld zu spielen, geht hier nur in den staatlich betriebenen Lotterien.

In den USA gibt es noch eine weitere legale Möglichkeit, am Glücksspiel teilzunehmen, und zwar in den Indianer-Casinos. Die amerikanischen Ureinwohner dürfen laut Gesetz in den Reservaten Casinos betreiben. In den meisten Indianer-Reservaten gibt es daher Casinos, die häufig eine wichtige Einnahmequelle für die indianische Bevölkerung darstellen. Dort gibt es neben den Klassikern Roulette, Poker und Black Jack noch einige weitere Spiele und Spielautomaten. In den Indianer-Casinos wird fast die Hälfte der Casino-Einnahmen im Land erzielt.

Wie die rechtliche Situation in Deutschland aussieht

In Deutschland waren früher nur staatliche Anbieter zugelassen und Spieler konnten ausschließlich in staatlichen Casinos und bei staatlichen Lotterien ihrer Leidenschaft nachgehen. Erst 2011 hat der Gesetzgeber einen neuen Glücksspielstaatsvertrag, wie unter vdai.de veröffentlicht, beschlossen. Dabei hat er eine Lizenz eingeführt, mit der es auch privaten Anbietern erlaubt ist, Glücksspiel anzubieten. Seitdem hat die Anzahl der Spielhallen und auch der Online-Casinos und Sportwettenanbieter stark zugenommen.

Die Bedingungen, eine solche Lizenz in Deutschland zu erhalten, sind sehr streng. Dennoch steigt die Anzahl der Online-Casinos weiter. Das erhöht natürlich den Konkurrenzdruck – zum Vorteil der Kunden. Denn jeder Anbieter versucht mit Boni und anderen Vergünstigungen neue Kunden zu gewinnen und die bestehenden Kunden zu halten. Darüber hinaus gibt es auch bei den Gewinnquoten gewaltige Unterschiede. Das kann schon mal den Vorteil eines Bonus bei einem anderen Anbieter wettmachen.

Auch das Online-Glücksspiel ist unterschiedlich geregelt

Glücksspiel im Internet war lange Zeit in einer rechtlichen Grauzone. In den meisten Ländern gab es noch gar keine entsprechenden Gesetze, als die ersten Online-Casinos an den Start gingen. Mittlerweile sieht das etwas anders aus. Die Regierungen der meisten Länder haben das Spielen in Online-Casinos heute eindeutig geregelt. Der Sitz der meisten Online-Casinos ist in Ländern, die liberale Gesetze bezüglich des Glücksspiels haben. Bei der Wahl des Standortes spielt auch die Steuergesetzgebung für die Betreiber eine wichtige Rolle. Malta oder Gibraltar sind beliebte Stützpunkte, genauso wie die Offshore-Casinos auf den karibischen Inseln, wie beispielsweise in Curacao. Inwieweit die Spieler eines Landes legal in den Online-Casinos mitspielen dürfen, hängt von der Gesetzgebung in den einzelnen Ländern ab. In Deutschland ist das Spielen in den Online-Casinos legal, wenn eine in Deutschland anerkannte Lizenz vorliegt. Dabei muss die Lizenz nicht zwangsläufig aus Deutschland stammen. Eine EU-Lizenz aus einem anderen EU-Mitgliedstaat gilt auch als sicher.

Die Spielsucht kann überall zum Problem werden

Spielsucht ist so alt wie das Glücksspiel selbst. Das Spielen aktiviert im Gehirn ein Belohnungssystem, wodurch es zur Sucht werden kann. Betroffene können ihr Spielverhalten nicht kontrollieren und verlieren oft ihren gesamten Besitz oder verschulden sich sogar. Dieses Problem gab es bereits vor hunderten von Jahren. Allerdings galt es damals nicht als Krankheit, sondern als Charakterschwäche. Betroffene haben häufig den inneren Drang, Verluste durch Spielen wieder ausgleichen zu müssen. Was meistens jedoch dazu führt, dass sie noch größere Verluste machen und sich tiefer in die finanzielle Krise stürzen. Der Umgang mit Spielsucht ist in den verschiedenen Kulturen sehr unterschiedlich. Allen gemeinsam ist, dass die betroffenen Spieler Scham und Schuldgefühle empfinden. Da das Problem in Asien besonders ausgeprägt ist, gibt es vielerorts sogar Therapiezentren speziell für Spielsüchtige. (redaktion)

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