Symbolbild.Foto: dpa

Glyphosat für weitere fünf Jahre zugelassen – Agrarminister verteidigt EU-Entscheidung

Epoch Times27. November 2017 Aktualisiert: 27. November 2017 22:41
Die EU-Kommission hat heute das Pflanzenschutzmittel Glyphosat für weitere fünf Jahre zugelassen. Deutschlands Landwirtschaftsminister verteidigte die Entscheidung.

Das umstrittene Pflanzenschutzmittel Glyphosat ist für weitere fünf Jahre in der Europäischen Union zugelassen. Das teilte die EU-Kommission am Montag mit. Am 15. Dezember wäre die Lizenz für die Nutzung ausgelaufen.

Der geschäftsführende Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) verteidigte der EU-Kommission. „Mit unserer heutigen Zustimmung zur weiteren Zulassung von Glyphosat für fünf Jahre konnten wir wichtige Bedingungen durchsetzen“, sagte Schmidt der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe).

Siehe auch: „Wir werden immer dümmer“ – Wie Umweltschadstoffe die Gehirne unserer Kinder verändern

Der Minister nannte die „Stärkung der Rolle von Biodiversität und Tierschutz“, weitere Aufklärung im Hinblick auf die gesundheitlichen Gefahren für den Menschen und eine „Prüfung der Optimierungsmöglichkeiten des Genehmigungsverfahrens für Pflanzenschutzmittelwirkstoffe“.

Siehe auch: Gutachter: Glyphosat-Bericht von Bundesinstitut ist ein Plagiat – Teile des Berichts von Monsanto übernommen

Schmidt begründete das deutsche Abstimmungsverhalten in Brüssel damit, dass die EU-Kommission „sich ohnehin für die Verlängerung der Zulassung von Glyphosat entschieden“ hätte. „Die Kommission hätte damit den Wirkstoff ohne diese Bedingungen verlängert.“ National werde man zusätzliche Maßnahmen im Sinne restriktiverer Anwendungen ergreifen, so Schmidt. (dts)

Mehr dazu:

Grünen-Politiker warnt vor Blankoscheck für Unkrautgift – Uneingeschränkte Glyphosat-Neuzulassung?



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion