Hitzesommer: Geschwächte Ozonschicht läßt kosmische UV-Strahlung bis zum Erdboden durch

Von 24. Juli 2018 Aktualisiert: 26. Juli 2018 17:27
Hohe UV-Belastung: Die geschwächte Ozonschicht der Erde lässt tödliche ultraviolette kosmische Strahlung auf die Erdoberfläche durch. Die NASA wies erstmals 2007 nach, dass die kosmische Strahlung den Erdboden erreicht. Nun bestätigten neue Forschungen diese Gefahr.

Hitzewelle, Trockenheit und Dürre, verändertes Wetter, hohe UV-Belastung. Dieser Sommer zeigt deutlich, dass es Veränderungen gibt. Prof. Dr. Claudia von Werlhof von der Universität Innsbruck weist auf einen Zusammenhang hin, der nicht oft thematisiert oder laut gesagt wird: die Ozonschicht ist geschwächt und läßt tödliche kosmische Strahlung auf die Erdoberfläche durch (Quelle).

Der derzeitige UV-Index des Bundesamtes für Strahlenschutz zeigt Höchstwerte. Normal sind für Deutschland zwischen Mai und August Werte zwischen 5 und 8, derzeit sind durch das Bundesamt für Strahlenschutz Werte von 6 bis 8 gemeldet, im Gebirge bis 11 (Vorhersage von Wetteronline hier). Viele Menschen, die sich im Freien aufhalten, spüren, dass jedoch etwas anders ist im Vergleich zu früheren Sommern.

Der erste Beweis 2007 durch die NASA: Tödliche UV-Strahlung erreicht Erdoberfläche

Die geschwächte Ozonschicht lässt tödliche ultraviolette kosmische Strahlung auf die Erdoberfläche durch. Der Beweis wurde erstmals 2007 durch die NASA erbracht und nun durch weitere Forschungen von Dr. Marvon Herndon, Raymond Hoisington und Mark Whiteside bestätigt.

Seit dem „Montreal Protokoll“ von 1987 nimmt man an, dass mit der Einschränkung von Fluorchlorkohlenwassersteoffen (FCKW, in Sprühdosen und Kühlschränken), eine „Heilung“ der Ozonlöcher über der Antarktis stattfinden sollte. Wider Erwarten passierte das nicht oder nicht in dem Umfang wie erhofft.

Die Ozonschicht erholte sich nicht überall und nicht gleichmäßig, sondern weist Schäden zwischen 60 Grad Süd und 60 Grad Nord – also auch über Deutschland – auf. Ozon nimmt vor allem in einem Kernbereich der Stratosphäre zwischen 10 und 24 km Höhe ab, also oberhalb der Troposphäre (Wetterschicht). Für die Wissenschaftler sei das unerklärbar, schreibt Prof. Dr. Claudia von Werlhof von der Universtität Innsbruck.

Bisher wurde bestritten, dass die tödlichen Anteile den Boden erreichen

Es wurde bisher stets bestritten, dass die tödlichen Anteile der kosmischen Strahlung, vor allem im Ultraviolett-Bereich bis auf die Erdoberfläche vordringen können.

Dr. Marvin Herndon, Raymond Hoisington und Mark Whiteside veröffentlichten ihre entsprechenden Forschungsergebnisse im Journal of Geography, Environment and Earth Science International im März 2018 unter dem Titel: „Deadly Ultraviolet UV-C and UV-B Penetration to Earth´s Surface: Human and Environmental Health Implications“ (Herndon 2018).

UV-B-Strahlung ist unter anderem ein Stressfaktor für Meeresorganismen, kann die Photosynthese beeinflussen und auch zu einer Genom-Instabilität von Pflanzen führen. Die Giftigkeit von UV-B ist bekannt, sie gilt für alle Lebewesen. UV-C-Strahlung kann zu Zell-Tod bei Pflanzen führen und hat tödliche Effekte auf Insekten und Mikroorganismen. Bei Menschen kann es zu Hautschäden und je nach Dauer auch zu Hautkrebs führen. UV-Strahlung wird u.a. zur sicheren Desinfektion und zur Abtötung von Mikroben und Keimen in der Trinkwasseraufbereitung eingesetzt.

Die Arbeit der Forscher bestätigt die von der NASA bereits 2007 veröffentlichten Beweise. Die NASA verfolgte trotz ihres damaligen Beweises und der Tragweite der Entdeckung das Thema nicht weiter:

“Vor elf Jahren haben Wissenschafler der NASA die ersten Beweise veröffentlicht, die darauf hindeuten, dass die UV-C und UV-B-Strahlung die Ozonschicht durchdringen und die Erdoberfläche erreichen, und diese Beweise wurden nun von Herndon und seinen Koautoren bestätigt. Nachdem die Arbeit von D’Antoni und anderen aus dem Jahr 2007 zeigte, dass im Widerspruch zu Ethikprotokollen UV-C and UV-B-Strahlung die Erdoberfläche erreicht, hat die NASA trotz der schwerwiegenden Konsequenzen ihrer eigenen Messdaten keine weiterführenden Untersuchungen durchgeführt.“ (Zitat aus der Ankündigung der Veröffentlichung)

Ist die NASA mitverantwortlich?

Die Messungen von Dr. Herndon und seinen Kollegen kamen zu den gleichen Ergebnissen wie die NASA 2007. Sie sind glaubwürdig, erklärt Prof. Dr. von Werlhof. Herndon untersuchte seit Jahren die Luftqualität und kam u.a.. zu dem Ergebniss, dass „coal fly ash“, also giftige Flugasche aus dem zivilen und militärischem Flugverkehr absolut gesundheitsschädliche Auswirkungen auf die Ozonschicht hat (Flugverkehr findet größtenteils in diesen Höhen statt).

Dr. Herndorn wandte sich mit einem „Offenen Brief“ an die Mitglieder der internationalen Geophysikalischen Vereinigungen und des Weltklimarats IPCC. In diesem rief er dazu auf, Projekte des „Geoenineering“ zu beenden, also die künstliche Beeinflussung des Planeten (vor allem des Klimas). Diese Experimente tragen zum Abbau der Ozonschicht bei – ebenso wie Chlor, Brom, Fluor und Jod. Projekte wie das „SRM“, das „Solar Radiation Management“, bei dem Schwefelpartikel versprüht werden, um die Sonneneinstrahlung zu reduzieren, beschädigen gleichfalls die Ozonschicht.

Weitere Ursachen des Abbaus der Ozonschicht

1. Radioaktivität

Es ist grundsätzlich nicht unbekannt, dass Radioaktivität eine Ursache des Ozonabbaus ist (atomic.archive.com). Alle Atomversuche (summarisch insgesamt über 2.200), Unfälle mit AKWs, Nano-Staub von Uranmunition, militärische Nutzungen, die der Geheimhaltung unterliegen und ebenso der normale Betrieb von AKWs „entlassen regulär das radioaktive Krypton in die Atmosphäre. Es wurde schon 1994 vermutet, dass es zur Ozonzerstörung beiträgt. Der Zusammenhang mit dem Ozonabbau gilt als gesichert“, wie Prof. Dr. Claudia von Werlhof schreibt.

Radioaktive Strahlung unterbricht die Ozonbildung, wenn Sauerstoff (O2) sich in Sauerstoff (O3) umwandelt. Es ist mittlerweile nachgewiesen, dass die Radioaktivität von Fukushima nicht nur durch Meeresströmungen sich über die gesamte Erde verbreitet, sondern auch „über die Jetstreams, also die wettermachenden, um die Nordhalbkugel kreisenden Windströme in der Atmosphäre. Diese liegen genau über Fukushima.“ (dito)

2. Überschallflüge und Raketenflüge

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Sowohl das zivile Concorde-Projekt als auch Raketenflüge tragen zur Zerstörung der Ozonschicht bei. Die Concorde wurde auch aus diesem Grund eingestellt. Raketenflüge arbeiten u.a. mit Plutonium, einem der giftigsten aller Stoffe (z. B. die Saturn-Cassini-Rakete von 1997).

3. Elektromagnetische Wellen

Projekte wie HAARP in Alaska erhitzen und laden die Ionosphäre auf – und fügen ihr Löcher zu (Bertell 2016 „Planet Earth. The Latest Weapon of War, London 2000“; Begich/Manning „Löcher im Himmel“, 2001). Die Ionosphäre beginnt etwa 80 km über der Erdoberfläche. Die Stratosphäre mit der Ozonschicht liegt darunter (etwa von 8 – 50 km Höhe) und ist jedes Mal mitbetroffen. Arbeiten über Satelliten, Mikrowellenübertragung, Handymasten, Röntgenstrahlung und weitere irdische Strahlungsquellen tragen ebenfalls ihren Teil bei.

Es hat „sogar Versuche gegeben, die Ozonschicht direkt anzugreifen und mit ihr im Sinne einer Art von ‚climate engineering‘ zu experimentieren, etwa, um ein Ozonloch über Feindesland zu produzieren. Der dafür Verantwortliche, Harry Wexler, hat allerdings später vor seinem Tod davor noch ausdrücklich gewarnt (Wexler 1962, s.a. Fleming 2018).“

Die bisherige These, dass es hauptsächlich die FCKW-Stoffe seien, die die Ozonschicht angreifen, ist ergänzungsbedürftig. Als die „Skygards“, eine entsprechende Gruppe von Aktivisten, das Europaparlament mittels einer Petition 2013 zu einer neuen Überprüfung betreffs Geoengineering und seiner Folgen aufforderten, erhielten sie die Antwort: Militärische Aktivitäten gingen das Parlament nichts an (Fraile 2018).

Was könnte man tun?

Prof. Dr. Claudia von Werlhof fordert vor allem drei Dinge:

– das Militär muss Auskünfte geben – schließlich bedroht kosmische Strahlung alle und alles.

– „Politiker, die auf ‚Klimagerechtigkeit‘ und das Ende des zivilen CO2-Ausstosses setzen, müssen sich auf der Stelle mit der Tatsache beschäftigen, dass sie einem Mythos aufgesessen sind, und das Problem, um das es geht, ein ganz anderes ist, als sie angenommen haben – wissentlich oder nicht.“

– Es wird inzwischen vermutet, dass nicht das CO2 für die Ozonschwäche, sondern umgekehrt die Ozonschwäche für die Erderwärmung verantwortlich ist (Ward 2018).

Es muss erreicht werden, dass (Zitat):

  • „keine neue Radioaktivität entsteht
  • das Militär den Überschallflug (und nicht nur diesen) einstellt
  • keine Raketen mehr in den Weltraum geschossen
  • alle Ionosphären-Heizer-Anlagen geschlossen

  • die Satelliten still gelegt und keine neuen installiert
  • die Mikrowellenübertragung und
  • der Flugverkehr in dieser Weise eingestellt werden.“

Weitere Informationen unter gaebler.info

Gibt es aktuelle Werte?

Trotz aufwendiger Recherche konnte die Redaktion keine Datenkarte finden, die die UV-Belastung umfangreich abbildet. Im Internet sind Live-Werte zur gefährlichen UV-C-Strahlung nur sehr gering zu finden. Einige Informationen finden sich bei Dane Wigington: englisch, deutsch und auch auf seiner Facebook-Seite.

Die offiziellen Werte zum Ozonloch der NASA GSFC Goddard Space Flight Center dazu können hier nachgelesen werden (in die Suchmaske „Ozone“ eingeben). Das GFSC verknüpfte die UV-C-Strahlung mit der Schädigung von DNA/RNA und weist darauf hin, dass „eine 1 %-ige Veränderung in der oberen Ozonschicht eine 2 %-ige Veränderung auf der Erdoberfläche bewirkt. Anders gesagt: ‚welche Veränderungen auch immer in der oberen Ozonschicht stattfindet – die Veränderungen auf der Erdoberfläche sind DOPPELT so hoch‘.“ (Zitat von Dane Wigington).

Einige der aktuellen Entwicklungen lassen sich bei geoengineeringwatch.org verfolgen.