Stiftung Warentest-Wassertest: Pestizide, künstlichen Süßstoff, Keime: Denken Mineralwasser-Hersteller an Ihre Gesundheit?

Epoch Times30. Juli 2014 Aktualisiert: 30. Juli 2014 11:40

Deutschland und Italien sind die Länder mit den meisten Mineralwassersorten. In Deutschland gibt es 500 in Italien 590 verschiedene Sorten. Die Deutschen bevorzugen nach wie vor Wasser mit Kohlensäure. Am Donnerstag veröffentlichte die Stiftung Warentest das Ergebnis ihres Mineralwasser-Test. Jede dritte Flasche Wasser wurde von der Stiftung bemängelt. Neben einem Mangel an Mineralstoffen wurden Verunreinigungen im Nanogrammbereich festgestellt, wie Verunreinigungen durch Pestizide und künstlichen Süßstoff.

Die Mineralwasser-Lobby wehrt sich jedoch gegen das Ergebnis des Test und behauptet, dass die Stiftung zu streng sei. 

Stiftung Warentest räumte ein, dass die Verunreinigungen nicht gesundheitsgefährdend sind. Die Mineralwasser-Hersteller werben jedoch mit natürlichem und reinem Mineralwasser und das entspricht – von den Testergebnissen belegt – nicht den Tatsachen. 

Gegenüber der Welt Online sagte der Produktexperte des Verbands Deutscher Mineralbrunnen: "Süßstoffe und Abbauprodukte im Bereich von Milliardstel Gramm sind völlig unbedenklich."

Arno Dopychai meinte auch, dass man sich an alle Vorgaben der Bundesanstalt für Risikobewertung, des Bundesgerichtshofs, des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit und anderer relevanter Institutionen halte. 

Seitens der Stiftung konnten jedoch nur sechs von 30 untersuchten Produkten uneingeschränkt empfohlen werden. Es scheint als würde Stiftung Warentest strengere Maßstäbe anlegen wenn es um unsere Gesundheit geht, als die Wasser-Hersteller und Lobbyisten. (so) 

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