Während die US-Bürger die Wahl beobachteten, genehmigte die EPA ein neues giftiges Monsanto-Herbizid

Von 13. Dezember 2016 Aktualisiert: 13. Dezember 2016 9:58
Während die ganze Welt den Atem anhielt und die Wahlschlacht zwischen Donald Trump und Hillary Clinton in Amerika verfolgte, genehmigte die US-Umweltschutzbehörde (EPA) ein weiteres giftiges Herbizid des milliardenschweren Monsanto-Imperiums.

Während die ganze Welt den Atem anhielt und die Wahlschlacht zwischen Donald Trump und Hillary Clinton in Amerika verfolgte, genehmigte die US-Umweltschutzbehörde Environmental-Protection-Agency (EPA) aktuell ein weiteres giftiges Herbizid des milliardenschweren Monsanto-Imperiums. Ein Unternehmen das sein Geld damit verdient, die Umwelt systematisch zu zerstören, und damit letztendlich uns Menschen. Dieses neue Herbizid ist noch resistenter und aggressiver als die anderen, die Monsanto ebenfalls entwickelt hat, und wird ebenfalls dafür Sorge tragen, dass die Natur geschwächt und damit Mensch und Tier seinen natürlichen Ressourcen und Lebensraum entzogen und zerstört werden. Und das ganze Procedere verlief leise und still, ohne Wahl und Tamm Tamm.

Wenn man überlegt, wie viele Millionen Dollar für diesen aggressiven Wahlkampf in Amerika verschleudert wurden, so werden Populationen von Tieren, Pflanzen und Gewässern weiterhin mit Giften und Chemikalien vergiftet. Und plötzlich ist kein Geld mehr da, diesem Greuel ein Ende zu bereiten und die Böden und Gewässer zu säubern und wieder in Stand zu bringen. Tagtäglich sterben Tier- und Pflanzenarten aus, weil ihnen ihre natürlichen Lebensräume entzogen und zerstört werden.

Die Böden leiden schon seit Jahrzehnten unter einer einseitigen und chemisch-intensiv betriebenen Landwirtschaft. Boden und Getreide sind dermaßen ausgelaugt und weisen kaum noch einen wirklichen Nährwert auf. Dieses, so die Aussagen einiger Forscher, überträgt sich auch auf den Menschen. Die Wirkung von all diesen Giften kann sich in Übersensibilität auf Nahrung zeigen, die letztendlich zu einer Unverträglichkeit wird.

Die Knechtwirtschaft von Monsanto

Anstatt auf die Barrikaden zu gehen, buckelt die Umweltbehörde gegenüber Monsanto. Die Macht ist sehr ungleich verteilt. Und diese Mogulen halten mit der ungleich verteilten Macht die Bauern in einem herbizidabhängigen landwirtschaftlichen Zyklus gefangen.

Die Umweltbehörde EPA wird mittlerweile von Leuten geleitet, die für die Biotechnologie-Industrie gearbeitet haben, die wiederum unter dem Druck der Forderungen der multinationalen Konzerne wie Monsanto stehen. Die EPA kann aber nichts schützen, wenn sie nicht den Mut hat, nein zu sagen, und die Verwendung von schädlichen Herbiziden zu verbieten. Diese Behörde weist keine Integrität auf, wenn die Chemikalien, die sie genehmigen, die Giftstoffe sind, die Luft, Wasser, Boden und die Gesundheit der Menschen auf Dauer verschmutzen und gefährden. Die EPA hält respektlos die amerikanischen Bauern in einem schrecklichen Kreislauf gefangen. Denn per Vertrag sind sie teilweise verpflichtet, diese Produkte zu kaufen. Wer sich nicht an die Spielregeln hält, verliert die Pacht. Und wer nicht bei Monsanto unter Vertrag steht, sondern vielleicht sogar versucht als Biobauer durchzukommen, kann nicht umhin, den gesamten Schaden mitzutragen, da die Herbizide über die Luft auch ihre Böden und Gewässer mit vergiften.

Am Morgen nach den US-Wahlen unterstützte die EPA eine Entscheidung, um eine massive Steigerung der Verwendung von Monsantos toxischem Dicamba-basiertem Herbizid „XtendiMax“ mit VaporGrip-Technologie zu ermöglichen. Monsanto behauptet, dass dieses Herbizid sich weniger „verflüchtigt“ als das vorhergehende Dicamba-Herbizid. Sprich, das neue Produkt bleibt länger am Weizen haften und wird nicht so leicht in die Luft abgegeben. Das alte Dicamba-Herbizid hatte eine satte Ernte verhindert, was zu massiven Klagen in der Vergangenheit geführt hatte.

Dieses neue Produkt ist also dazu bestimmt, zu Beginn der nächsten Aussaat auf den Markt gebracht zu werden. Monsanto braucht noch die Zustimmung von einzelnen Staaten, bevor es an die Landwirte verkauft werden kann.

„Wir haben dieses Jahr den Züchtern ermöglicht, die branchenführenden Sorten von „Roundup-Ready-2-Xtend-Sojabohnen“ zu nutzen“, sagte Monsanto-Sprecher Dan Urnikis gegenüber der Delta Farm Press.

„Sie können mit Vertrauen mit der chemischen Zulassung für die Wachstumsperiode 2017 anbauen und pflanzen.“

Das neue Herbizid wird verschiedene Nahrungsmittelgetreide im ganzen Land auslöschen. Dicamba-basierende Herbizide sind eine Bedrohung für das gesamte Öko- und landwirtschaftliche System, da diese Chemikalien aus behandelten Feldern verdampfen und der Blütenpollen und Staub zu benachbarten Farmen, Feldern und Wäldern treibt. Dies führt zu Getreideschäden bei Farmen, die nicht die entsprechenden gentechnisch veränderten Samen verwenden, die entworfen sind, um der Chemikalie zu widerstehen. Dies verursacht auch Schäden an anderen Arten von Wildpflanzen und Kräutern und kontaminiert Bio-Bauernhöfe, die nicht an der Gentechnikproduktion von Lebensmitteln teilnehmen. Letztendlich bedeutet das, dass die Biobauern ihre Produkte nicht als biogekennzeichnete Produkte verkaufen können.

Das alte Dicamba-basierte Herbizid zerstörte allein im Jahr 2016 unzählige Pflanzen, einschließlich Sojabohnen, Tomaten, Cantaloupes, Wassermelonen, Reis, Baumwolle, Erbsen, Erdnüsse, Luzerne und sogar Pfirsiche. Missouris größter Pfirsich-Produzent, Bader Peaches, verlor dieses Jahr 30.000 Bäume wegen Herbizidabdrift. Nach der Genehmigung von „XtendiMax“ für 2017 entschied das EPA, dass das alte Herbizid nicht durch Flugzeuge angewendet werden kann, wenn die Windgeschwindigkeit größer als 15 mph ist.

Monsanto wurde bereits die Zustimmung der Umweltbehörde für ihr neuestes Herbizid erteilt

Monsanto hat bereits das Unternehmen darauf eingestellt, das neue Produkt zu monopolisieren. Sie haben bereits das Monopol für ihre gentechnisch manipulierten Samen, die genmanipulierte Baumwolle und „Roundup-Ready-2-Xtend-Sojabohnen“. Die Samen werden massenweise an Landwirte verkauft, deren derzeitiges Saatgut den Beschädigungen von Dicamba-basierten Herbiziden und ausgefallenen Glyphosat-Herbiziden nicht standhalten würde. Genau so kontrolliert die Biotech-Branche die Landwirte und versklavt sie mit gentechnisch verändertem Samen und dem kontinuierlichen Einsatz neuer Herbizide, die Monsanto herstellt und verkauft.

Das „Center-for-Biological-Diversity“ steht für mutigen ideologischen Widerstand gegen mächtige Unternehmen wie Monsanto. Nathan Donley, ein leitender Wissenschaftler des Zentrums, sagt: „Wir können unseren Weg nicht aus diesem Problem „wegspritzen“, wie Monsanto es tut. Wir müssen dringendst aus dem Pestizid-Teufelskreis aussteigen“, sagte er in einer abgegebenen Erklärung. „Pestizidresistente Super-Unkräuter sind eine ernste Bedrohung für unsere Landwirte und die Herstellung von noch mehr Pestiziden wird nur dazu führen, dass Super-Unkräuter resistenter gegen neuere Formen von Pestiziden werden.“

Wann wachen alle Bauern auf und protestieren endlich gemeinsam gegen diese Experimente auf ihren Feldern, in unseren Lebensmitteln und wehren sich gegen die Manipulationen in den Köpfen?

Statt Wutanfälle über ein angeblich manipuliertes Wahlergebnis zu kriegen, sollte das vergiftete Amerika stattdessen die Experimente, die in und auf ihren Böden, in der Luft, in der Nahrung und im Wasser durchgeführt werden, verurteilen, sich verbinden und gemeinsam gegen diesen Irrsinn protestieren. Diese Herbizide wirken sich direkt auf die Gesundheit der Menschen aus. Ohne gesunde Böden verlieren alle Lebensmittel ihr Ernährungsprofil und können unsere Körper und unseren Geist nicht so nähren wie sie es könnten und müssten. Akkumulierende Herbizide und Pestizide werden immer giftiger für unseren Körper, weil der mittlerweile angegriffene Körper seine Selbstheilungskräfte verliert, und sich auf Dauer nicht selbst entgiften kann, wie ein gesunder Körper es eigentlich sollte. Die Herbizide beeinflussen die Verdauung, das endokrine System und die Funktionen des Nervensystems und führen zu verminderten Zuständen von Immunität und kognitiver Funktion.

Quellen:

While the nation was watching the election, the EPA just approved another toxic herbicide for Monsanto

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