Weihnachtsaktion

Weihnachtsangebot:
Verschenken Sie 6 Monate für 59 €

The Epoch Times The Epoch Times

Kein Abo

Läuft automatisch aus.

Karotten-Dieb: Ein Berberaffe schnappt sich im Blair Drummond Safari Park in Schottland die Nase eines Schneemanns.Foto: Andrew Milligan/dpa

Wetter: Der Jetstream verläuft ungewöhnlich südlich

Epoch Times23. Januar 2018
Orkan „Friederike“ wütet in Deutschland und Nachbarländern, die Alpen versinken im Schnee: eine der Hauptursachen für das Wetter ist die Lage des Jetstreams.

Orkan „Friederike“ wütet in Deutschland und Nachbarländern, die Alpen versinken im Schnee: eine der Hauptursachen für das Wetter der vergangenen Woche sei die Lage des Jetstreams, berichtete die Weltwetterorganisation (WMO) in Genf.

Der Jetstream, eine hohe Luftströmung, die das Klima maßgeblich beeinflusst, verlaufe derzeit weiter südlich als üblich, sagte WMO-Sprecherin Clare Nullis. Folgen seien Orkanwinde wie bei Sturmtief Friederike, heftige Niederschläge, die in den Alpen das Schneechaos mit der Lawinengefahr auslösten, und für Januar ungewöhnlich milde Temperaturen.

In Valencia in Spanien sei am Sonntag und Montag der Wärmerekord für Januar gebrochen worden, mit bis zu 26,6 Grad. In Montpellier im Süden Frankreichs fiel der Rekord für die wärmste Nachttemperatur im Januar: 14,5 Grad.

„Die Temperatur lag in Teilen Spaniens sieben bis zehn Grad über dem für diese Jahreszeit üblichen Mittel“, sagte Nullis. Gleichzeitig kamen Skiregionen wie Courchevel in Frankreich mit fünfeinhalb Metern Schnee an seit Jahrzehnten nicht gesehene Schneemengen heran.

Auch die extreme Kälte in den USA Anfang des Jahres hatte mit dem Jetstream zu tun, wie Klimaforscher berichteten. Der Jetstream sei über Nordamerika welliger als früher. Ursache dafür sei unter anderem, dass sich die Arktis andere Temperaturmuster zeigt als die Tropen, erläuterte Marlene Kretschmer vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). (dpa)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion