Tiere sagen mit ihrem Verhalten das Wetter voraus. Bild: Photon-Verlag

Wetter-Prophetie für Einsteiger

Von 12. September 2012 Aktualisiert: 12. September 2012 8:00

Wie wird das Wetter? Wenn man das wissen will, kann man in die Zeitung schauen oder die elektronischen Medien nutzen – oder man schaut sich um.

Sitzen die Stare im Frühling hoch oben auf dem Hausdach? Das spricht für schönes Wetter. Husten die Kühe und sind sie irgendwie unruhig? Dann kann es natürlich sein, dass sie alle krank sind, aber vermutlich spüren sie das elektrische Feld, das einem kommenden Unwetter vorausgeht. Das Picknick ist in diesem Fall also besser zu vertagen.
Das gleiche gilt, wenn sich zwei Pferde in die Mähnen beißen. Das mag auch bedeuten, dass die beiden sich nicht mögen. Aber wenn die Luft dann auch noch äußerlich gespannt ist, entlädt sich die Antipathie mit solchen Äußerungen des Missfallens.

So steht es jedenfalls im Wandkalender „Wettervorhersagen 2013 – Wie Tiere und Pflanzen das Wetter vorhersagen“ mit Bildern und Texten von Dr. Wolf-Dietmar Unterweger. Unterweger erklärt in diesem Kalender auf jedem Kalenderblatt zu jedem Monat je zwei passende Wetterregeln.

Natürlich muss man sich dafür auch dort aufhalten, wo Pflanzen und Tiere sind. Großstadtbewohner, die froh sind, wenn sie bei einem Wochenendspaziergang im Oktober überhaupt mal irgendwo einen Hasen entlang hoppeln sehen, können beim Anblick des Hasen nicht unbedingt darauf schließen, ob sie bald ihre Wintermäntel hervorholen müssen. Denn dafür müssten sie erkennen, ob der Hase noch sein Sommerfell oder schon sein Winterfell trägt. Aber das kann man ja lernen.

Schwieriger wird es, wenn man für die Anwendung der ersten Wetterregel auf dem November-Kalenderblatt einen Stall braucht: „Wenn der Stall viele Spinnweben hat, an denen der Staub hängen bleibt, dann gibt es Schnee.“ Was die Stallbesitzer davon halten, wenn wir uns mit der Begründung, wir wollen wissen, ob es schneien wird, in ihren Ställen umsehen, steht auf einem anderen Blatt – aber nicht in diesem Kalender. Bevor wir noch die Bekanntschaft mit dem Hofhund riskieren, lesen wir Unterwegers Erklärung für diese Regel: „Spinnweben werden sichtbarer, wenn sich Staub und Feuchtigkeit gleichermaßen niederschlägt. Das ist bei Kälte der Fall. Kälte und Feuchtigkeit bringen Schnee.“ Man kann ja im November schauen, ob sich auch andere luftige und staubige Plätzchen für diese Wetterregel finden: einen Fahrradschuppen vielleicht.

Selbst wenn man nicht ländlich wohnt und von prophezeiend krähenden Hähnen und sich verräterisch mauserndem Geflügel nur die nichtssagende Tiefkühlvariante kennt, kann man jedoch von fast überall auf Wind, Mondwechsel und Sterne achten. Auch dafür stehen Wetterregeln im Kalender. Wenn man dann in einer sternenklaren Nacht am Flimmern der Sterne sieht, dass die Luft in großer Höhe schon unruhig ist, und wenn man daraufhin selbst immer wieder erfährt, dass bald danach Wind und Wolken kommen, fühlt man sich in die Rhythmen der Natur mehr eingebunden. – Jedenfalls mehr als nur beim Lesen des Wetterberichts.

Titelblatt des Kalenders. Bild: Photon-VerlagTitelblatt des Kalenders. Bild: Photon-Verlag

Info:

Wettervorhersagen 2013

Wie Tier und Pflanzen das Wetter vorhersagen

Dr. Wolf-Dietmar Unterweger

Verlag: Photon

Kalender ISBN 978-3-942804-24-0

VK 12,95 €

 

 

 

 



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