Ein Strum zieht auf.Foto: TWITTER @DOC_SANGER via Reuters

Kaltwetterfront erreicht USA – schwere Stürme und Tornados erwartet

Epoch Times10. April 2020 Aktualisiert: 10. April 2020 16:27

Am Donnerstag zieht ein sich intensivierendes Sturmsystem über den Nordosten der USA hinweg, das erhebliche Schneefälle, böige Winde, kühlere Temperaturen und schwere Stürme mit sich bringt.

Wenn der Sturm vor der Küste aufzieht, wird er zu einem verspäteten „Nordostler“ und bis Freitag noch Schnee ins Innere Neuenglands bringen. An einigen Stellen im Norden von Maine und New Hampshire könnten bis zu zwei Meter Schnee fallen, warnt das Weather Prediction Center (WPC).

Sturm nimmt am Donnerstag Fahrt auf

Der Strum wird im Laufe des Donnerstags an Intensität zunehmen. „Auch der Wind wird immer stärker werden, was zu beinahe Whiteout-Bedingungen und Schneeverwehungen führen wird“, so der WPC.

Die allgemeine Windgefahr, die mit diesem Sturmsystem verbunden ist, ist groß. Fast 80 Millionen Menschen sind von der Windvorhersage betroffen, die sich von Chicago bis Boston und die Küste hinunter bis Atlanta erstreckt, wo Windgeschwindigkeiten von 30 bis 40 Meilen pro Stunde (circa 65 km/h) wahrscheinlich sind.

Schwere Stürme ziehen mittags durch New York

Die Winde werden an der Sturmlinie, die sich entlang der Kaltfront südlich des Sturmtiefzentrums entwickelt, noch stärker sein. Diese Linie heftiger Gewitter wird gegen Mittag (Ortszeit) durch die nordöstlichen Metropolen ziehen.

„Eine Sturmlinie wird am frühen Nachmittag durchziehen und die Gefahr schädlicher Winde mit sich bringen“, sagt der CNN-Meteorologe Dave Hennen.

Das Sturmvorhersagezentrum hat bis heute Nachmittag um 16.00 Uhr (Ortszeit) eine schwere Unwetterwarnung herausgegeben, die die U-Bahngebiete von New York City, Philadelphia, Baltimore und Washington umfasst.

„Der stärkste Sturm könnte schädliche Winde von bis zu 70 Meilen pro Stunde mit sich bringen und zu Stromausfällen in der Region führen“, sagt Hennen.

Es besteht ein leichtes Risiko (Stufe 2 von 5) für schwere Stürme, die New York City und Philadelphia einschließen.

Das hintere Ende der Front, das vom Nordoststurm herrührt, wird heute Nachmittag zu heftigen Stürmen führen. In Teilen des Südostens von Texas ist die Gefahr für schwere Stürme höher, wobei südlich von Houston ein erhöhtes Risiko der Stufe 3 von 5 besteht.

„Die Stürme werden Mitte des Nachmittags über Zentraltexas toben und sich mit schädlichen Winden und Hagel in Richtung Südosten ausbreiten“, sagt Hennen. „Sogar ein isolierter Tornado ist möglich.“

Kälteeinbruch nach Sturm für Südosten der USA angekündigt

Nach einer Pause am Freitag kehren die Stürme an diesem Wochenende wieder zurück. Die Stürme werden am Samstag in Texas beginnen.

„Die ernste Bedrohung wird am Ostersonntag in weiten Teilen des Südostens zunehmen, wo Tornados immer wahrscheinlicher werden“, sagt Hennen.

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Kühlere Luft strömt hinter Kaltfront ein

Eine kältere und trockenere Luftmasse wird hinter der Kaltfront einströmen. „Bis Freitag wird ein Großteil der Osthälfte des Landes 10 bis 20 Grad unter der Norm liegen“, sagt Hennen. Dies werde bis zum Ende der Woche anhalten.

„Die Morgen-Tiefs werden in Teilen des Mittleren Westens am Freitagmorgen um den Gefrierpunkt herum und Samstagmorgen über dem Ohio Valley und dem Mittelatlantik schweben“, sagt der WPC. (eet/pl)