Warnkarte für „Frank“: Es drohen schwere Gewitter mit Sturmböen, Starkregen und Hagel, Tornados möglich

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor schweren Gewittern in Teilen von Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Es sind teilweise Tornadobildungen innerhalb der Gewitterzellen möglich.
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Vorsicht, es drohen Gewitter mit Starkregen und Hagel.Foto: iStock
Epoch Times3. Juni 2019

Tief „Frank“ hat nach dem heißen Sonntag am Montag mit Gewittern die ersten Spuren hinterlassen. Am Flughafen in Frankfurt am Main kam es zu Störungen im Betriebsablauf und einzelnen Flugausfällen und Verspätungen, wie Deutschlands größter Airport mitteilte. Die Zahl der insgesamt gestrichenen und verspäteten Flüge war zunächst unklar.

Der Deutsche Wetterdienst in Offenbach warnte vor teils kräftigen Gewittern, Starkregen, Hagel und Sturmböen auf einem breiten Streifen von Baden-Württemberg bis zur Ostsee. Es seien bis zu drei Zentimeter dicke Hagelkörner zu erwarten.

Wo sich die lokalen Zellen entwickeln kann gut bei kachelmannwetter.com verfolgt werden:

Vorsicht: Gewitter und Unwetter, 3. Juni 2019, 15:30 Uhr. Östlich von Frankfurt ist eine sich drehende Gewitterwolke aktiv (Tornadobildung möglich). Quelle: Kachelmannwetter.com / https://kachelmannwetter.com/de/stormtracking/deutschland/

 

Die Gewitterlage sollte auch in der Nacht zum Dienstag in Richtung Ostdeutschland noch anhalten. Auch im Norden bestehe Unwettergefahr. Im Verlauf der Nacht lasse die Gefahr aber nach.

Es könne örtlich zu Blitzschäden, Überflutungen von Kellern und Straßen und durch Hagelschlag zu Schäden an Gebäuden, Autos sowie landwirtschaftlichen Kulturen kommen, so der DWD. Außerdem könnten Bäume entwurzelt werden sowie Dachziegel oder andere Gegenstände herabstürzen.

Allmähliche Verlagerung nach Nordosten

Betroffen seien derzeit Teile der Bundesländer Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, teilte der DWD am Montagnachmittag mit.

Es müsse bis in die Nacht hinein mit schweren Gewittern gerechnet werden, die lokal mit schweren Sturmböen, heftigem Starkregen und Hagel einhergehen könnten. Die aktuellen Warnungen gelten zunächst bis zum späten Montagnachmittag. Eine Verlängerung oder eine Ausdehnung auf weitere Gebiete ist laut Wetterdienst wahrscheinlich. (dts)



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