Corona: München, Hamburg und Stuttgart beschließen Maskenpflicht in Innenstadt – Stuttgart ordert Bundeswehr

In Hamburg gilt seit Montag eine Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen – dort werden Gesichtsvisiere auch nicht mehr als Mund-Nasen-Bedeckung anerkannt. München setzt angesichts eines Sieben-Tages-Inzidenzwertes von über 50 ab Mittwoch die verschärften Bestimmungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie wieder in Kraft. In Berlin gilt schon seit Samstag in einigen Bezirken eine Sperrstunde. Nun hat es auch Stuttgart erwischt, inzwischen sind es drei Städte, die nun eine generelle Maskenpflicht in Teilen der Innenstadt beschlossen haben. Im Februar gab es vom RKI noch andere Anweisungen zu dem Thema.

(ZITAT RKI-VIZE) ……  hörte man noch im Februar aus dem Robert Koch-Institut, doch inzwischen hat sich vieles geändert:

In Hamburg gilt seit Montag eine Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen – dort werden Gesichtsvisiere auch nicht mehr als Mund-Nasen-Bedeckung anerkannt.

München setzt angesichts eines Sieben-Tages-Inzidenzwertes von über 50 ab Mittwoch die verschärften Bestimmungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie wieder in Kraft.

In Berlin gilt schon seit Samstag in einigen Bezirken eine Sperrstunde.

Nun hat es auch Stuttgart erwischt:

Nachdem sich in der baden-württembergischen Landeshauptstadt die Anzahl der positiv Getesteten am Sonntag, den 11. Oktober, auf 55,8 je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen weiter erhöht hatte, ordnete die Stadtführung für denselben Tag weitere Einschränkungen an.

Im Innenstadtbereich des City-Rings wird das Tragen von Masken zur Pflicht.

Nach Angaben des Stuttgarter Gesundheitsamtschefs drohe die Kontrolle über die Kontaktketten zu entgleiten, eine Nachverfolgung der Kontaktpersonen könne nicht mehr gewährleistet werden.

Auf Nachfrage in Stuttgart wurde der Epoch Times bestätigt, dass „die Bundeswehr um Amtshilfe zu Unterstützung des städtischen Gesundheitsamts gebeten“ wurde. Die Entscheidung des Verteidigungsministeriums stehe derzeit jedoch noch aus.

In einem Statement zur Lage hatte sich vor wenigen Tagen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach einem Video-Treffen mit den Stadtchefs der elf größten deutschen Städte bereits dazu geäußert, dass unter anderem ab einer Zahl von 35 positiven Corona-Tests pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen die Bundeswehr auf Anforderung des betroffenen Stadtchefs Experten zur Beratung und Koordinierung der kommunalen Krisenstäbe entsenden kann. Dabei soll auch die Kontaktnachverfolgung durch die Bundeswehr erfolgen.

In einem Interview mit der „Deutschen Welle“ gab der Charité-Virologe Christian Drosten eine Einschätzung zu den bevorstehenden Monaten ab. Danach werde man sogar noch bis Ende 2021 in Deutschland Mund-Nasen-Bedeckungen tragen.

„Die Masken bekommen wir so schnell nicht los. Denn auch wenn wir mit den Impfungen beginnen, wird der größte Teil der Bevölkerung weiter Masken tragen müssen“, so Drosten.

Laut dem Intensivbettenregister DIVI sind derzeit in ganz Deutschland 613 als COVID-19-Fälle eingestufte Patienten in Krankenhäusern, die intensivmedizinisch versorgt werden. 313 von ihnen werden beatmet.

30.287 betreibbare Intensivbetten gibt es aktuell insgesamt, von denen 8.985 frei sind.

In der 40. Kalenderwoche wurden laut RKI-Bericht vom 7. Oktober 2020 über eine Million PCR-Tests durchgeführt. Von den 1.095.858 Tests fielen 17.964 positiv aus, was einer Positivrate von 1,64 Prozent aller durchgeführten und gemeldeten Tests entspricht.



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