Dresden: ZDF-Chefredakteur Frey erhält 100-seitigen Migrationspakt vom Publikum

Es war ein spannender, wenn auch vorerst wenig fruchtender Abend in der Dresdner Börse. Die AfD hatte die beiden Chefredakteure von ARD und ZDF, Dr. Kai Kniffke und Dr. Peter Frey, zu einer Podiumsdiskussion eingeladen.
Epoch Times26. Oktober 2018

Es war ein spannender, wenn auch vorerst wenig fruchtender Abend in der Dresdner Börse. Die AfD hatte die beiden Chefredakteure von ARD und ZDF, Dr. Kai Kniffke und Dr. Peter Frey, zu einer Podiumsdiskussion eingeladen.

In der Fragerunde nach der Diskussion kam der Migrationspakt, der am 11.12. in Marrakesch unterzeichnet werden soll, zur Sprache. Beide Journalisten, Kniffke, sowohl Frey gaben an, dass sie noch nichts davon gehört hätten. Während Kniffke das dankender Weise als Hinweis annahm, in Zukunft in der Berichterstattung auch mal „tiefer“ zu gehen, als immer nur die „O-Töne“ einer Debatte wiederzugeben, die oft genug „witzlos seien“, versuchte Frey zu erklären, dass man zum Thema Migration deswegen wenig berichte, weil man 2013 schon festgestellt habe, dass die Mehrheit der Deutschen sich nicht dafür interessiere.

Damit Frey sich nun selbst ein Bild verschaffen kann, von dem, was Anfang Dezember in Marokko unterzeichnet werden soll, übergab ihm eine Besucherin nach der Podiumsdiskussion den 100-seitigen Text des Migrationspaktes. Frey versicherte, dass er Zeitungen „fressen“ würde, er lese alles, was ihn unter die Finger käme, und trotzdem habe er noch nichts davon erfahren. Heute Abend habe er aber gelernt, dass dies ein „Riesenthema“ für das Publikum sei. Ob er den Pakt durchliest, dass wolle er nicht versprechen. Den AfD-Parlamentariern gab er mit auf den Weg, dass sie „eine sachliche Sprache finden“ müssten, um das Thema in den Diskurs zu bringen.



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