Bundesministerium: Bei uns keine Elfenflüsterer gegen Autobahnunfälle

Epoch Times8. August 2018 Aktualisiert: 8. August 2018 13:58
Hannover (dpa) - Der Einsatz einer selbst ernannten Elfenbeauftragten an der unfallträchtigen Autobahn 2 in Niedersachsen ist aus Sicht des Bundesverkehrsministerium kein Erfolgsmodell für ganz Deutschland. «Der Bund wird Elfenbeauftragte für…
Der Einsatz einer selbst ernannten Elfenbeauftragten an der unfallträchtigen Autobahn 2 in Niedersachsen ist aus Sicht des Bundesverkehrsministerium kein Erfolgsmodell für ganz Deutschland. «Der Bund wird Elfenbeauftragte für die Sicherheit auf deutschen Straßen erst dann einsetzen, wenn Harry Potter zum Bundeszaubereiminister berufen wird», sagte ein Sprecher des Ministeriums in Berlin der «Bild»-Zeitung (Mittwoch). Im Kampf gegen die vielen Unfälle auf der Ost-West-Achse hatte die niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr eine selbst ernannte Elfenbeauftragte mitfahren lassen. Die Frau, die nach eigenem Bekunden Kontakt zu Naturgeistern, Elementar- und Erdwesen aufnimmt, sei im Juni auf eine Kontrollfahrt mitgenommen worden. Sie hatte sich zu Jahresbeginn an die Behörde gewandt.Unterstützt von einer Tierkommunikatorin habe sie mit Behördenmitarbeitern fünf neuralgische Punkte zwischen Lehrte und Braunschweig angesteuert, so die «Hannoversche Allgemeine Zeitung». Demnach hätten die beiden Frauen auf der Autobahn sofort «sehr traurige Energien» gespür. «In einigen Fällen waren es aufgebrachte Naturwesen, die rebellierten und sich ihr Stück Natur zurückholen wollten.» Nach Überzeugung der Frauen könnten die Unfallzahlen durch ihren Einsatz zurückgehen. «Einige Strecken der Autobahn sind nun energetisch versiegelt», sagten die beiden, die für Nachfragen zunächst nicht erreichbar waren, der Zeitung. Die Behörde verteidigte sich gegen Kritik an dem Einsatz der Elfenbeauftragten, wie es sie etwa auch in Island gibt. Die Mitnahme der Frau bei einer Kontrollfahrt habe nicht zu höheren Kosten geführt. Das Verkehrsministerium in Hannover sprach sich indes gegen den Einsatz der Elfenbeauftragten aus. Nach jetzigem Stand sei das Ministerium vorab nicht über die Aktion informiert worden. Die Straßenbaubehörde will laut «Bild» künftig auf solche Aktionen verzichten.

(dpa)
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