Russland: Kampf gegen ISIS auf den Schultern syrischer, irakischer und kurdischer Kämpfer

Epoch Times16. September 2015 Aktualisiert: 16. September 2015 11:13
Die Hauptlast der IS-Bekämpfung liegt auf den Schultern der Kurden, Irakis und der syrischen Regierungstruppen, sagt der russische Unterhauschef Sergej Naryschkin.

Die US-geführte Koalition schaffte es bislang nicht den Islamischen Staat erfolgreich zu bekämpfen. Im Gegenteil, der IS vergrößert sein Machtgebiet im Irak und in Syrien ständig.

Die meisten Erfolge gegen die Dschihadisten konnten, verschiedenen Medienberichten zufolge, die Kurden erzielen. 

Die Hauptlast bei der Bekämpfung der Terrormiliz würden die syrischen Regierungstruppen, die kurdischen Kämpfer und die irakischen Armeen tragen, sagte der russische Unterhauschef Sergej Naryschkin auf einer Tagung der OSZE-Parlamentsversammlung in Ulan-Ude, Hauptstadt der Teilrepublik Russlands Burjatien in Südostsibirien, berichtet die Webseite Sputniknews.

Um Syrien im Kampf gegen den IS zu helfen, werde Russland die syrische Regierung auch weiterhin unterstützen und auch eigene Truppen nach Syrien entsenden. Naryschkin sagte, dass die Russische Föderation die syrische Armee auch in Zukunft mit Waffen beliefern werde, und zwar in Übereinstimmung mit den Normen des Völkerrechts. 

Russland hatte noch nie bestritten, Syrien mit Waffen zu beliefern, hieß es. Die Kampfgeräte dienen ausschließlich zum Einsatz gegen Terroristen und nicht für andere Zwecke. Dies wurde vertraglich festleget, sagte die amtliche Sprecherin des Außenministeriums, Maria Sacharowa.  

Bei den Anstrengungen den IS erfolgreich zu bekämpfen müsse der Westen mit Russland und Syrien kooperieren: "Moskau ruft die ganze Weltgemeinschaft auf, endlich die Zusammenarbeit mit den syrischen Behörden aufzunehmen und sich im Kampf gegen die gemeinsame Terrorgefahr zu vereinigen. Nur so werden wir die Situation in Europa stabilisieren können", so Naryschkin.

Der syrische Bürgerkrieg begann im März 2011. Seit dem sind, laut UN-Angaben, mehr als 220.000 Menschen getötet worden. Millionen sind auf der Flucht. (so) 

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