Banknotennachfrage steigt immer weiter

Epoch Times21. Mai 2021

Ungeachtet des Trends zur Kartenzahlung werden in Deutschland immer mehr Banknoten gehortet.

Die Netto-Banknotennachfrage bei der Bundesbank stieg von Januar bis April um 10,4 Milliarden Euro, heißt es in ihrem Monatsbericht. Das ließ die kumulierte Netto-Banknotenemission in Deutschland auf durchschnittlich 829,9 Milliarden Euro ansteigen, so die Währungshüter.

Seit Beginn der Corona-Pandemie nimmt die Nachfrage nach Bargeld bei der Bundesbank deutlich schneller zu, doch schon in den Jahren zuvor wurden immer mehr Papierscheine nachgefragt.

Neben den gestiegenen Einlagen öffentlicher Haushalte war die Banknotennachfrage „maßgeblich“ für einen insgesamt höheren Liquiditätsbedarf, so die Bundesbank.

Bargeld-Nachfrage wechselhaft

Die Nachfrage nach Bargeld schwankt stark, was auch mit der Corona-Krise zusammenhängt. Im März hieß es allgemein, dass die Nutzung von Geldautomaten in den vergangenen zwölf Monaten deutlich zurückgegangen ist.

„Durch die Coronakrise ist die Nachfrage nach Bargeld an unseren Automaten um 75 Prozent eingebrochen“, sagte Kersten Trojanus, Geschäftsführer des Geldautomatenbetreibers IC Cash und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Geldautomaten damals der „Welt am Sonntag“.

Die Sparkassen meldeten im vergangenen Frühjahr einen zwischenzeitlichen Ansturm auf die Geldautomaten. Einige Verbraucher fürchteten zunächst, dass die Bargeldversorgung in Pandemiezeiten nicht funktionieren könnte. Als sich ihr Misstrauen gelegt hatte, normalisierte sich die Nachfrage nach Bargeld wieder. (dts/er)



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