Börse: „Migration ist die Mutter aller Probleme“ – auch auf dem Parkett?

Von 11. September 2018 Aktualisiert: 11. September 2018 20:51
„Die Börse hat immer Recht“: Die letzte Kursschwäche in Europa dürfte erst der Anfang eines kräftigen Rückschlags sein, der gut 20% ausmachen kann. Denn der migrationsbedingte „soziale Unfriede“ ist ein klarer Standortnachteil, auch wenn diese These in Fachkreisen noch ein Tabu ist. Ein Gastbeitrag von Börsenanalyst Dr. Viktor Heese.

Die EU-Börsen zeigen seit einem Jahr auffällige Schwächen. Der DAX fiel um 6%, der Euro Stoxx 50 um -4%. Der seit Trumps Amtsantritt entstandene 20%ige Abstand zu den US-Märkten (S&P 500 +17%) erreicht einen Rekordwert. US-Zölle, Handelskrieg oder die chinesische Konkurrenz können keine Ursache für die europäische Schwäche sein, weil die USA von den Widrigkeiten der Globalisierung gleichermaßen betroffen sind.

Was sagt Horst Seehofer in seinem neuesten Spruch „Die Migration ist die Mutter aller Probleme“. Sollte er auch im Falle der Börse Recht behalten?

Der Börsenspruch „Politische Börsen haben kurze Beine“ gilt nicht, wenn eine wirtschaftsfeindliche Politik zu sozialen Spannungen führt.

Migration ist nicht umsonst. In Deutschland bluten die Kommunen finanziell aus, weil Berlin die Asylkosten nicht erstattet, die Wohnungsnot treibt die Mieten in die Höhe, für innere Sicherheit werden immer neue Milliarden benötigt, Staurekorde wegen maroder Straßen und Brücken sind nicht mehr zu leugnen. Rentnerarmut, Kinderarmut und andere neu entdeckte „Armutsarten“ beherrschen die öffentliche Diskussion der Talkshows. Die sozialen Spannungen werden offensichtlich sich verstärken. Da helfen auch keine Verbote, wie das neue Mietgesetz oder Sprüche vom gespalteten Land.

Das Ausland sieht das alles und vergibt dem europäischen Primus schlechte Noten. Beim Doing Business, der die Geschäftsfreundlichkeit und die Unternehmenszufriedenheit misst, verliert Deutschland dauernd (siehe auch hier).  2018 liegt er nur noch auf Platz 20.

Die Davos-Stiftung lässt die einstige Konjunkturlokomotive des Kontinents beim Sicherheitsranking auf Platz 51 durchrutschen (Quelle). Staatlich subventionierte Experten halten dagegen solange es noch geht. Fallen Indikatoren gut aus wird geprahlt, fallen sie schlecht aus, liegt es an der Erhebungsmethode.

Der Ruf Deutschlands darf im Ausland nicht beschädigt werden. Das Land verliert nicht nur im Fußball, will es aber nicht wahrhaben.

Die Finanzmärkte warnen –  „sozialer Unfriede“ ist ein klarer Standortnachteil

Die 2015 durch Merkels Migrationsparty überraschten europäischen Börsen, feierten später Rekorde, weil sie von einem einmaligen Phänomen ausgingen. Schließlich sollten unter den Migranten en masse syrische Ärzte und potentielle Fachkräfte gewesen sein. Da der Mythos platzte, Europa sich spaltete und die Willkommenspartie unvermindert andauert, erkennen die Finanzmärkte langsam den schleichenden Zerfallprozess. Sie warnen mit Kursschwächen.

„Die Börse hat immer Recht“ – besagt eine weitere Börsenweisheit. Die letzte Kursschwäche dürfte erst der Anfang eines kräftigen Rückschlags sein, der gut 20% ausmachen kann. Denn der migrationsbedingte „soziale Unfriede“ ist ein klarer Standortnachteil, auch wenn diese These in Fachkreisen noch ein Tabu ist. Analysten ändern jedoch schnell die Meinung, wenn der Börsenwind sich dreht.

Viele werden fragen, ob ein neuer Crash noch schocken würde? Er kann auf keinen Fall schaden.

Die deutschen Aktienmuffel sind ohnehin nur sehr marginal in diesen Risikopapieren investiert. Anders als den vielen ausländischen Großfonds. Falls sie nicht rechtzeitig aussteigen, werden die großen medialen Ärger machen. Dann bleiben Merkel und ihr Migrationsabenteuer nicht verschont.

Bislang war es so, dass ein Börsencrash eine überproportionale Aufmerksamkeit erzeugte, weil sie immer die Finanzsicherheit bedrohte und häufig die passive Wirtschaft erst auf den Plan ruft. Vielleicht hören wir bald von unseren DAX-Bossen das bis dato Unerhörte: Eine unkontrollierte Migration schadet Deutschland und muss unbedingt gestoppt werden?

Letztendlich würde ein Absturz den Druck auf Berlin und Brüssel massiv erhöhen. Steter Tropfen höhlt den Stein. Nur „populistische Börsenplätze“ haben weiter gute Chancen (Quelle).

Dr. Viktor Heese war vor seiner Pensionierung 30 Jahre lang als Börsenanalyst tätig.

Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Heese. Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben. Der Artikel erschien zuerst auf prawda24.com

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