Der Dax.Foto: iStock

Deutscher Aktienindex erreicht neues Rekordhoch

Epoch Times28. Dezember 2020 Aktualisiert: 29. Dezember 2020 18:53
Beflügelt vom Brexit-Handelsabkommen und der Unterzeichnung des Corona-Hilfsprogramms in den USA hat der Deutsche Aktienindex (Dax) ein neues Rekordhoch erklommen.

Angetrieben vom Brexit-Handelsabkommen und der Unterzeichnung des Corona-Hilfsprogramms in den USA hat der Deutsche Aktienindex (Dax) ein neues Rekordhoch erreicht. Am Montag, dem ersten Handelstag nach den Weihnachtsfeiertagen, überstieg der Dax in Frankfurt am Main zeitweilig die Marke von 13.818 Punkten und schloss mit 13.790 Zählern rund 1,5 Prozent im Plus. Seinen bisherigen Höchststand hatte der Index der 30 größten börsennotierten Unternehmen Mitte Februar erreicht, also vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland; im März war er dann vorübergehend auf 8255 Punkte abgestürzt.

Aufwind erhielten die Börsenkurse durch die Unterzeichnung eines neuen Hilfsprogramms gegen die Corona-Krise in den USA durch Präsident Donald Trump am Sonntag. Zuvor hatte Trump seine Unterschrift unter das zwischen Republikanern und Demokraten mühselig ausgehandelte Hilfspaket, das ein Volumen von rund 900 Milliarden Dollar (740 Milliarden Euro) hat, noch tagelang verweigert und damit große Unsicherheit geschürt.

Außerdem werteten Anleger die Einigung auf das Post-Brexit-Handelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Großbritannien positiv, die nur wenige Tage vor dem britischem Austritt aus dem EU-Binnenmarkt zum Jahreswechsel erzielt worden war. Dies trieb am Montag auch die Kurse in Paris an: Der Leitindex CAC 40 gewann 1,2 Prozent hinzu. In New York legten die Börsenkurse am Montagvormittag (Ortszeit) mit einem Plus von rund 0,7 Prozent ebenfalls zu. In London blieben die Börsen am Montag feiertagsbedingt geschlossen.

In Deutschland war der bisherige Dax-Höchststand von 13.795 Zählern am 17. Februar dieses Jahres erreicht worden, der bislang höchste Schlussstand stammte vom 19. Februar mit 13.789 Punkten.

Der Brexit-Deal und die Einigung auf die US-Hilfen hätten den Deutschen Aktienindex „zu neuen Höhen“ getrieben, erklärte Analyst Jochen Stanzl von CMC Markets. Analyst Timo Emden wies zugleich darauf hin, dass es für die Märkte entscheidend bleibe, dass die Corona-Pandemie „so schnell wie möglich“ unter Kontrolle gebracht werde. In Deutschland hatten am Wochenende die ersten Impfungen gegen das neuartige Coronavirus begonnen. (afp)


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion