Corona-Krise: Viele Mitarbeiter von EU-Firmen können nicht nach Shanghai zurück

Von 12. August 2020 Aktualisiert: 12. August 2020 15:13
Wegen der Corona-Krise wurden in China scharfe Einreisebeschränkungen erlassen. Dies stellt ein zunehmendes Problem für Unternehmen – aber auch für Schulen – dar.

Mehr als die Hälfte der europäischen Unternehmen in Chinas Finanzzentrum Shanghai haben ausländische Mitarbeiter, die nicht an ihre Arbeitsplätze zurückkehren können.

Dies geht aus einer im Juli erstellten Umfrage der „Business Group“ hervor. Dieser Umstand ist den seit März in Kraft getretenen Corona-Einreisebeschränkungen zu verdanken. Seit rund sechs Monaten ist der Grenzverkehr zu Hongkong bereits gestört.

Der Europäischen Handelskammer zufolge enthielt die durchgeführte Umfrage Antworten von 143 Unternehmen – dies entspricht etwa einem Viertel aller Mitglieder der Handelskammer.

Bei nahezu der Hälfte der Mitarbeiter ausländischer Firmen wurden Visaanträge abgelehnt oder verzögert

53 Prozent der befragten Firmen gaben an: Ihr Personal hätte wegen „administrativer Anforderungen“ im Zusammenhang mit der Vergabe eines Wiedereinreisevisums noch nicht nach Shanghai zurückkehren können. Bei 48 Prozent der Mitarbeiter von ausländischen Unternehmen in Shanghai wären die Visaanträge abgelehnt oder der Bearbeitungsprozess verzögert worden. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) seien unverhältnismäßig stark betroffen, so die Handelskammer.

„Die Sicherung der Rückkehr von Ausländern nach Shanghai ist entscheidend für die Wiederherstellung der Normalität für unsere Mitgliedsunternehmen, insbesondere für KMU“, sagte Carlo D’Andrea, Vizepräsident und Vorsitzender der Europäischen Handelskammer in Shanghai.

„Sinkende Einnahmen und der Mangel an Vorhersehbarkeit, gepaart mit der zunehmend unfreundlichen Atmosphäre, die von vielen beklagt wird, werden zu einer Bedrohung für die langfristige Lebensfähigkeit des Shanghaier Marktes für ausländische Investoren“, betonte D’Andrea.

Die Stadtregierung von Shanghai und das chinesische Außenministerium reagierten nicht sofort auf eine Bitte um Stellungnahme.

Viele ausländische Lehrer können nicht einreisen

China betrachtet mögliche aus dem Ausland importierte Corona-Fälle als Bedrohung. Deshalb hat Peking die Einreisebestimmungen nur für einige Geschäftsreisende aus Südkorea, Deutschland und Singapur gelockert.

Jörg Wuttke, Präsident der Europäischen Handelskammer, sagte: 2.500 deutsche Geschäftsleute, die normalerweise in China ansässig sind, seien noch nicht zurückgekehrt.

Besorgniserregend sei auch die Tatsache, dass viele ausländische Lehrkräfte nicht an chinesische Schulen zurückkehren können. Das Schuljahr startet in China im September. Die Schulen sollen dann auch in den Regelbetrieb zurückkehren.

Wuttke sagte auch: In den südwestlichen Städten Chongqing und Chengdu sowie in der Hauptstadt Peking säßen unterdessen etwa 4.700 ausländische Lehrer und ihre Angehörigen fest. Dies könnte sie daran hindern den Unterricht im September in ihren jeweiligen Ländern und Regionen wieder aufzunehmen.

Das Original erschien in THE EPOCH TIMES USA (deutsche Bearbeitung von so)
Originalartikel: Foreign Staff at EU Firms in Shanghai Still Unable to Return, Business Group Says

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