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Mercedes, Volkswagen, Siemens

DAX-Konzerne: Sparprogramme kosten 16 Milliarden Euro

Personalabbau, Abfindungen, Umstrukturierungen: Deutsche Unternehmen bauen ab. Die höchsten Restrukturierungskosten gab es in diesem Jahr bisher bei Mercedes und Volkswagen.

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Nicht nur Volkswagen hat schwierige Rahmenbedingungen.

Foto: Julian Stratenschulte/dpa

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Deutsche Unternehmen forcieren wegen der anhaltenden Rezession und wachsender globaler Handelsrisiken ihre Neuausrichtung und Sparprogramme.
Die Kosten für diese Restrukturierung schlagen sich nun deutlich in den Bilanzen nieder und drücken die Nettogewinne der Konzerne: Allein in den ersten neuen Monaten dieses Jahres haben DAX-Unternehmen rund sechs Milliarden Euro für Restrukturierungen aufgewendet, wie eine Bilanzanalyse des „Handelsblatts“ ergab.
Das Geld fließt vorwiegend in den Personalabbau, etwa in Vorruhestandsregelungen und Abfindungen in teils sechsstelliger Höhe. Der Trend hat sich seit Anfang 2024 verstärkt. Seither summieren sich die Restrukturierungskosten von DAX-Firmen auf mehr als 16 Milliarden Euro.
Die höchsten Restrukturierungskosten gab es in diesem Jahr bisher bei Mercedes mit 1,4 Milliarden Euro und Volkswagen mit 900 Millionen Euro. Bei Siemens und der Commerzbank waren es jeweils rund 500 Millionen Euro, bei Bayer rund 400 Millionen Euro. (dts/red)

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