Die Mammon-Meile – Der Sieg von Macht und Profit in der City of London

Von 17. June 2018 Aktualisiert: 16. Juli 2018 13:36
Das Wappen der “City of London”, auch Mammon Meile geheissen, ist ein hervorragendes Beispiel für die bodenlose Verachtung, welche die Herren des Mammons und ihre Vasallen unseren christlich-europäischen Werten entgegenbringen.

Kaum jemand weiß, dass die City of London – grösster Finanzhandelsplatz der Welt – exterritoriales Gebiet ist und nicht zu Großbritannien gehört.  Nachzulesen hier.

Das Wappen der “City of London” , auch Mammon Meile geheissen, ist ein hervorragendes Beispiel für die bodenlose Verachtung, welche die Herren des Mammons und ihre Vasallen unseren  christlich-europäischen Werten entgegenbringen.

Hier wird uns ganz unverfroren am hellichten Tage der absolute Sieg des Bösen über das Gute symbolisch vorgeführt. Denn der Drache, der da mit weit offenem Rachen den Zugang zur berüchtigten „Square Mile“ bewacht, hält in seinen Krallen den Schild des Sankt Georg, Englands Schutzheiliger. Welcher in logischer Schlussfolgerung das Untier also nicht überwand, sondern selbst vernichtet und so seines Schwertes und Schutzschildes beraubt wurde.

In diesem Sinne kann der Gott im Wappenspruch „Domine dirige nos“ (Der Herr führe uns) daher auch nur als Herr der Finsternis verstanden werden.

Lloyd Blankfein, Vorstandsvorsitzender von Goldmann Sachs, hat dies so ungemein treffend ausgedrückt:

„Ich bin ein Banker, der Gottes Werk verrichtet.“

Falls dieser irrwitzige und grenzenlos zynische Spruch überhaupt in Sphären ausserhalb unserer bekannten Dimensionen wahrgenommen wurde, dann vermutlich nur vom Herrn der Finsternis selbst. Und dem mag die Aussage so sehr gefallen haben, dass er sich vornahm, diesen speziellen Werkverrichter am Tage seiner Ankunft mit ganz besonders infernalischen Ehren zu empfangen.

Der Wille zur Macht ist wahrscheinlich so alt wie die Menschheit selbst. Jederzeit gab es einzigartig aggressive und hinterlistige Individuen, denen es gelang, mit unverhohlenem persönlichen Vorsatz oder im Namen einer geeigneten Ideologie ihre eigenen Völker und solche in nächster Reichweite zu unterwerfen.

Was die letzteren betraf, so wurden die Überfälle meist mit einem Maximum an Plünderungen, Vergewaltigungen und Morden verbrämt, um die Überwältigten zumindest für eine Weile von schädlichen Ideen wie Freiheit oder Gerechtigkeit abzuhalten.

Unter diesen frühen Eroberern fanden sich gelegentlich auch gutartige Krieger-Könige, die, nachdem der Staub sich gelegt hatte und das Reich befriedet war, ihre täglichen Staatsgeschäfte mit einem Quantum philosophischer Spekulation anreicherten.

Indiens Kaiser Asoka gehörte zu jener seltenen Kategorie.

Florierend vor mehr als zwei Jahrtausenden, erwog er das Mysterium Leben mit einer unvoreingenommenen aber mitfühlenden Gemütsverfassung und liess seine Schlussfolgerungen in Steintafeln meisseln, die noch immer am Rande alter Strassen zu finden sind.

Lesen wir sie heute mit einer gewissen Bestürzung, drängt sich die Frage auf, warum in Gottes Namen wir nicht in der Lage waren, die Menschheitsgeschichte wenigstens annähernd in den Griff zu bekommen.

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Alle Menschen sind meine Kinder. Was ich für meine eigenen Kinder wünsche, und ich wünsche ihnen Wohlergehen und Glück in dieser Welt und in der nächsten, das wünsche ich für alle Menschen.

Eine Auffassung, die wahrscheinlich auch bei seinen Untertanen Anklang fand, egal ob bescheiden oder hochgestellt, und die sich erheblich unterschied von dem selbstherrlichen oder grössenwahnsinnigen Gehabe mancher Rädelsführer, die in späteren Jahrhunderten unsere heilige Erde verunsicherten.

Letztere mögen allerdings ein Hinweis darauf sein, dass in Gottes Bauplan für Seine komplizierteste Erfindung deren unbegrenzte Entscheidungsbefugnis in allen Dingen des Lebens rein technisch unvereinbar war mit einem sofortigen makellosen Ambiente.

Anders gesagt, die Menschheit benötigte einen tieferen Einblick in die komplexen Mechanismen des Universums, einschliesslich einer nur ihr gegebenen Fähigkeit, Gutes oder Böses nach eigenem Ermessen zu gestalten.

So mag es also geplant sein, dass persönliche Erfahrung, freudvoll oder schrecklich, aus erster Hand oder auch nur vom Hörensagen, sich langsam verdichtet und die Stimmung eines ganzen Volkes prägt, während seine Reflexionen und deren Nachhall als winzige Nuklei eingebettet werden in die genetische Konfiguration zukünftiger Generation, dabei in aller Ruhe die Modellierung eines kollektiven Bewusstseins betreibend, das eines Tages und nach vielen Sommern in jenem Utopia kulminiert, von dem wir manchmal als Jugendliche geträumt haben.

Ein vorläufiger Rückblick beschert uns allerdings die Erkenntnis, dass die Asokas dieser Welt eher dünn gesät sind.

Zwar wurden unsere Angelegenheiten oft genug von einem umsichtigen Herzog, zivilisierten König oder pragmatischen Kaiser verwaltet, aber es gab auch reichlich Gelegenheiten, in denen adelige Schwachköpfe oder plebejische Emporkömmlinge die Bürger und Bauern mit erdrückenden Steuern belegten, um so in Saus und Braus zu leben oder aber die angesammelte Beute für eine Prise Landraub zu verwenden. Einer, der oft genug falsch kalkuliert war und das Land ruinierte.

Dies änderte sich, nachdem der Dreissigjährige Krieg grosse Teile Europas verwüstet hatte und seine wichtigsten Protagonisten erkannten, dass ein gross angelegtes Massaker nicht zu den erwarteten Reichtümern führte, sondern nur Not und Elend für alle Beteiligten erbrachten. Der Westfälische Friede war das Ergebnis, und während der nächsten Jahrhunderte fanden nur einige wenige lokale Scharmützel statt.

Bis Napoleon versuchte, ganz Europa auf einmal zu schlucken. Nach seinem unrühmlichen Abgang begann die Alte Welt, sich auf vorrangige Aufgaben zu besinnen, und wissenschaftlicher Fortschritt ging Hand in Hand ging mit einer langsamen aber spürbaren Verbesserung der Lebensumstände aller Klassen, die Ärmsten mit eingeschlossen.

Diese friedvolle Epoche endete abrupt und entsetzlich mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges, ein christlicher Brudermord so gigantisch, dass er alle bisherigen Konfrontationen weit in den Schatten stellte. Angeblich waren es eine Vielzahl von Beistandsverträgen zwischen den verschiedenen europäischen Mächten, die zu seiner Eruption führten.

Aber die wirklich Eingeweihten wussten nur zu genau, dass Deutschland, dessen Kaiser Wilhelm II bis zum allerletzten Moment versuchte, das Massaker zu verhindern, für ein weltumspannendes Britisches Imperium und seine wirklichen Eigentümer zu einflussreich geworden war.

Drei Jahre lang wüteten Tod und Zerstörung in Europa. Aber jene riesigen Armeen, die sich da gegenüberstanden, waren praktisch gleich stark, und so konnte ein endgültiger Sieger in absehbarer Zeit nicht ausgemacht werden. Versuche, einen Waffenstillstand zu arrangieren oder gar das schreckliche Gemetzel gänzlich zu beenden, machten die Runde, verliefen aber immer wieder im Sande.

Dies, weil Grossbritannien und Frankreich längst hofften, die Vereinigten Staaten von Amerika auf Seite der Alliierten in den Krieg zu ziehen, und bis das passierte, durften ihre Armeen weder zum Angriff noch zum Rückzug blasen. Die abscheuliche Rechnung ging auf, denn Bernard Baruch und seine Wall-Street Bankiers hatten eine zu jener Zeit unvorstellbare Summe von insgesamt

 7.000.000.000,00 US $

an die Alliierten ausgeliehen, letztere inzwischen alle völlig erschöpft und praktisch bankrott. Es bestand also die akute Gefahr, diese ungeheure Menge Geldes zu verlieren und die ebenso astronomischen Zinserträge obendrein. Was also tun?

Ganz einfach:  US-Präsident und Bankster-Marionette Woodrow Wilson in den Konflikt zwingen, die Deutschen zu Verlierern des Krieges machen und sie für alles und jedes bezahlen zu lassen.

Die amerikanische Bevölkerung hatte überwiegend pro-deutsche Neigungen und keinerlei Interesse an einem Krieg, der nicht der ihre war. Aber wie wir inzwischen längst erkannt haben, ist die vox popoli ein gänzlich unbedeutendes Detail im Kalkül der Mächtigen und kann ohne irgendwelche Konsequenzen missachtet werden.

Und so begannen alle Zeitungen, Radiosender und Filmstudios eine konzertierte Propaganda-Offensive, und für den geringen Preis von einigen Millionen christlicher Gefallener mehr wurde das Problem zufriedenstellend gelöst. Wobei gelöst eine Laufzeit von fast hundert Jahren umschreibt, die erst AD 2011 endete, dem Jahr nämlich, als wir betäubten und umnachteten Deutschen die letzte Rate unserer Reparationen für den Ersten Weltkrieg abstottern durften!

Während ich diese Zeilen schreibe, stelle ich mir die Frage, warum man mich nicht längst heulend und bellend und zähnefletschend in eine Klappsmühle eingewiesen hat!

Wie der Krieg selbst und das Absinken in einen kollektiven Wahnsinn zustande kam, und warum dies in allen möglichen Varianten bis zum heutigen Tage andauern konnte, ist eine Frage, die sich die Menschheit des öfteren mit allem Nachdruck stellen sollte.

Denn Rede ist hier nicht von einigen vermaledeiten Eroberern, die ein Land überfielen und ausraubten, sondern einer winzigen, unermesslich reichen und zutiefst geheimen Gesellschaft, die seit zwei Jahrhunderten so ziemlich jeden Krieg finanziert hat, der von seinen Vasallen vom Zaun gebrochen wurde.

Obwohl wir bis vor kurzem bedingungslos glaubten, einige kluge Köpfe ausgenommen, was uns ein von eben dieser geheimen Gesellschaft kontrolliertes Medienmonopol weismachen wollte. Nämlich dass es für Gott und Vaterland sei, oder Demokratie und Fortschritt, oder Frieden und Freiheit, oder alle zusammen, wenn unsere besten jungen Männer in den Schützengräben von Verdun starben, oder an den Küsten der Normandie, oder in den Vorstädten Afghanistans und des Iraks.

Wenn Millionen unschuldiger Zuschauer, jeder einzelne in sich selbst ein Lichtlein ganz unverwechselbarer Art, mit Träumen und Hoffnungen und dem göttlich verbrieften Recht, unter normalen Umständen ein einigermassen glückliches Leben zu führen, statt dessen aber aus der Heimat vertrieben, von Bomben zerfetzt oder ganz einfach erschlagen wurden.

Und immer noch werden.

Und dies nur aus zwei Gründen allein:  Macht und Profit!

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