Einheitliche Notfallprodukte sollen Warenversorgung sichern.Foto: iStock

Einschränkung der Produktbandbreite

Epoch Times17. Mai 2022 Aktualisiert: 17. Mai 2022 14:27
Handelsmarken-Hersteller bereiten sich auf einen möglichen Lieferstopp von russischem Gas vor und wollen die Warenversorgung durch einheitliche Notfallprodukte sichern.

Ob Gasmangel, Logistikprobleme oder zunehmende Inflation, die Lieferanten bereiten sich derzeit auf eine Reduktion ihrer Produktbandbreite vor. So sollen auch bei erschwerten Produktionsbedingungen ausreichend Waren hergestellt werden können.

Im Härtefall sollen alle Händler nur noch mit einheitlichen Produkten beliefert werden, wie die „Lebensmittel Zeitung“ berichtet. Diese Maßnahme soll allerdings nur einzelne Händler betreffen und nicht flächendeckend eingeführt werden.

Ein weiterer Schritt ist die Reduzierung der Inhaltsstoffe. Schwer lieferbare Komponenten wie derzeit Sonnenblumenöl sollen demnach gestrichen oder ersetzt werden. Folglich ist dann nur noch eine Sorte Waschmittel, Zahnpasta etc. erhältlich, jedoch mitunter in verschiedenen Verpackungen.

Obwohl die Produktvielfalt grundsätzlich einen hohen Stellenwert habe, begrüßen einige Händler die Pläne. Andere betrachten das Vorhaben eher skeptisch. Die Verfügbarkeit von Rohstoffen sei unvorhersehbar und die Zukunft läge in mehr Flexibilität statt Einheitsware. (bs)



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