EZB-Chef Mario Draghi.Foto: ROLAND/AFP/Getty Images

Der Schrecken der deutschen Sparer: Wie Mario Draghi die Bürger um ihr Geld bringt

Epoch Times13. September 2019 Aktualisiert: 13. September 2019 15:05
EZB-Chef Mario Draghi bringt ein neues Krisenpaket auf den Weg. Für den deutschen Sparer rücken die Negativzinsen immer näher. Die EZB Politik hat die Deutschen bereits um Abermilliarden Zinsen gebracht.

Sechs Wochen vor Ende seiner Amtszeit erhöht EZB-Chef Mario Draghi das Anleihekauf-Programm der Europäischen Zentralbank noch einmal. Ab November sollen pro Monat 20 Milliarden Euro neu in den Markt gebracht werden.

Zusätzlich hebt die EZB die Minuszinsen für Banken an, für Geld, das bei den Banken liegt und nicht in Umlauf gebracht wird. Nur eine Frage der Zeit, bis die Banken den Negativzins an den Bürger weitergeben.

Wie die „Bild“ unter Berufung auf die Berechnungen der DZ-Bank berichtete, hat die Nullzins-Politik Privathaushalte seit 2010 um bis zu 295 Milliarden Euro an Zinseinkünften gebracht. Eine Zinswende ist nicht abzusehen.

Wer vor Draghis Amtsantritt im November 2011 auf ein normales Sparbuch 10.000 Euro gelegt hatte, muss heute wegen Nullzins und Inflation einen Wertverlust von 324 Euro hinnehmen.

Mit den derzeitigen Maßnahmen wächst für Sparer die Gefahr von Minus-Zinsen. Gerade Bürger, die für ihre Rente vorsorgen, werden durch die Maßnahmen bestraft.

Enteignung der Bürger und Staatsverschuldung

Die Hauptverlierer seien nicht die Banken, sondern die Sparer, so sieht es Clemens Fuest, Chef des Münchner ifo-Instituts.

Wolfgang Steiger, Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrats sieht das „Ende der Marktwirtschaft kommen“. Die EZB gefährde die Finanzstabilität und den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Banken verlieren eine Geschäftsgrundlage, Sparer werden weiter enteignet, Altersvorsorge verkommt zur Makulatur und der Boden für immer höhere Staatsschulden wird geebnet,“ so Steiger.

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hält die Maßnahme für nicht gerechtfertigt. Eine solche Maßnahme sollte „Krisensituationen vorbehalten sein“. Eine Krise liege weder wirtschaftlich noch politisch vor. (nh)



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