Massive Kursverluste – die größten Kapitalvernichter in der Krise

Epoch Times1. April 2020 Aktualisiert: 1. April 2020 21:58
Schon vor der Corona-Krise haben manche Unternehmen ihren Anteilseignern Sorgen bereitet. Durch Kursverluste wurde Kapital vernichtet.

Die Kurse an Börsen fahren Achterbahn, Hauptversammlungen werden verschoben oder online durchgeführt: Die Corona-Krise hat Folgen für Aktionäre.

Bereits im vergangenen Jahr bereiteten allerdings etliche Unternehmen in Deutschland ihren Anteilseignern wenig Freude. Zu den größten Kapitalvernichtern 2019 zählt die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) die E-Commerce Unternehmensgruppe Sleepz AG, deren Papiere allein im vergangenen Jahr rund 92 Prozent ihres Wertes einbüßten.

Platz zwei in dem Negativranking belegt wie im Vorjahr der angeschlagene Möbelspezialist Steinhoff (minus 46 Prozent). Auf Rang drei kommt die Leoni AG (minus fast 66 Prozent), ein Hersteller von Drähten, Kabeln und Bordnetzsystemen.

In die Platzierung fließen neben den Kursverlusten über das Jahr gesehen auch die Verluste über längere Zeiträume von drei und fünf Jahren mit ein.

Deutsche Bank und Continental  mit dabei

Auch die beiden Dax-Konzerne Deutsche Bank und Continental finden sich auf DSW-Liste der 50 größten Kapitalvernichter. Auf der seit Jahren regelmäßig erstellten Liste stehen Unternehmen, deren Börsenkurs sich sowohl über ein und drei Jahre als auch über einen Fünf-Jahres-Zeitraum schlecht entwickelt hat.

Die vergangenen Krisen an den Finanzmärkten hätten gezeigt, dass insbesondere die Langfristperspektive von entscheidender Bedeutung sei, erläuterte DSW-Hauptgeschäftsführer Marc Tüngler: „Daran können Anleger erkennen, welche Unternehmen sich wirklich positiv oder negativ entwickeln.“

Bedenken hat die DSW wegen der Möglichkeit, in Deutschland erstmals virtuelle Hauptversammlungen durchzuführen. „Gerade jetzt – in der Corona-Krise – haben Aktionäre und damit die Eigentümer besonders viele und besonders valide Fragen“, sagte Klaus Nieding, DSW-Vizepräsident.

„Das Fragerecht in diesem Umfeld massiv einzuschränken, würde die Situation für die Aktionäre nochmals verschlimmern.“ Zwar könnten die Anteilseigner online Fragen stellen. Ob und wie diese beantwortet würden, liege aber im Ermessen des Vorstands. Die Regelung dürfe nur eine zeitlich begrenzte Notlösung sein, forderte die DSW.

Aktionstreffen besser verschieben

Die Gesellschaften, die ihr Aktionärstreffen nicht aus zwingenden Gründen zeitnah durchführen müssten, sollten die vom Gesetzgeber bis zum 31. Dezember 2020 verlängerte Frist nutzen, sagte Nieding. Sie könnten die Hauptversammlung zu einem späteren Zeitpunkt – wie gewohnt – als Präsenzveranstaltung nachholen.

Üblicherweise schreibt das Aktiengesetz vor, dass Vorstand, Aufsichtsrat und Eigentümer der Unternehmen physisch zusammenkommen, um Beschlüsse zu fassen. Wegen der Corona-Krise sollen die Aktionärstreffen online ohne Präsenzpflicht durchgeführt werden dürfen.

Die Anteilseigner stimmen bei den Treffen unter anderem über die Ausschüttung der Dividende, mögliche Kapitalerhöhungen oder Wahlen zum Aufsichtsrat ab. Außerdem geht es um die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat für das abgelaufene Geschäftsjahr.

Die vom Gesetzgeber geschaffene Möglichkeit, den Aktionären einen Abschlag auf die Dividende für das vergangene Jahr ohne Beschluss der Hauptversammlung zahlen zu können, begrüßte die DSW.

Dies sollten Unternehmen nutzen, denen keine finanzielle Schieflage wegen der Corona-Krise drohe. Einige Unternehmen haben bereits angekündigt, die Höhe der geplante Ausschüttung zu überprüfen oder zu streichen. (dpa)

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN

Eine Buchempfehlung vom Verlag der Epoch Times

Auf der Welt sind derzeit die Kriterien von Gut und Böse umgedreht. Das Schlechte wird als gut hingestellt, Gangsterlogik als „soziale Gerechtigkeit“ getarnt und wissenschaftlich begründet. Nicht nur die KP China verwendet Propaganda und Manipulationen aller Arten, um die Gedanken der Menschen in der Corona-Krise und im Umgang mit SARS-CoV-19 zu kontrollieren.

So wie ein Verbrecher versucht, alle Beweise für sein Fehlverhalten zu vernichten, werden alle erdenklichen Tricks angewendet. Das Ausmaß des Betrugs an der Menschheit ist kaum zu fassen.

Im Kapitel zwei des Buches ""Wie der Teufel die Welt beherrscht"" geht es um die 36 Strategeme (Strategien, Taktiken), die das Böse benutzt, um an der Macht zu bleiben. Dazu gehört, die Gedanken der Menschen zu verderben sowie die traditionelle Kultur zu untergraben. Es geht darum, den Zusammenbruch der Gesellschaft zu bewirken, soziale Umbrüche und Aufstände erzeugen. Zwei weitere große Taktiken sind Teilen + Herrschen sowie Tarnen + Täuschen. Entsprechend ihren Eigenschaften und Motivationen werden die Menschen verführt.

Hier weitere Informationen und Leseproben.

ISBN Band 1: 978-3-9810462-1-2, Band 2: 978-3-9810462-2-9, Band 3: 978-3-9810462-3-6, Drei Bände 1-3: 978-3-9810462-6-7. Einzeln kostet jeder Band 19,90 Euro (zzgl. 2,70 Euro Versandkosten), alle drei Bände gemeinsam sind im Moment noch zum Sonderpreis von 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands) zu erwerben. Das Buch hat insgesamt 1008 Seiten und über 1200 Stichworte im Indexverzeichnis.

Bestellmöglichkeiten: Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich in unserem neuen Online-Buch-Shop, bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Das Buch gibt es auch als E-Book und als Hörbuch

Das E-Book gibt es in den Formaten PDF, EPUB oder MOBI. Das Hörbuch bieten wir im MP3-Format zum Download an. Einzeln kostet jeder Band 17,90 Euro, alle drei Bände sind im Moment noch zum Sonderpreis von 43,00 Euro zu erwerben. E-Books und Hörbücher sind in unserem neuen Online-Buch-Shop oder direkt beim Verlag der Epoch Times bestellbar – Tel: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]