Handel: Die meisten Weihnachtsmärkte fallen aus

Weihnachtsmärkte sind für Innenstädte Publikumsmagnete. Auf diese Hilfe fürs wichtige Weihnachtsgeschäft muss der Handel in diesem Jahr wohl verzichten.
Titelbild
Sterne auf dem Weihnachtsmarkt in Osnabrück, 19. Dezember 2019.Foto: FRISO GENTSCH/dpa/AFP via Getty Images)
Epoch Times16. November 2020

Einen Weihnachtsmarktbummel wird es für die meisten Deutschen in diesem Jahr nicht geben. Knapp 80 Prozent der Märkte fallen nach einer Umfrage wegen der Corona-Lage aus, bei weiteren 13 Prozent sei es unklar. Das teilte der Handelsverband Deutschland am Montag (16. November) mit. Er erwartet schwerwiegende Folgen für die Läden.

„Weihnachtsmärkte sind ein wichtiger Faktor, um die Kunden in die Fußgängerzonen und Stadtzentren zu bringen.“ Falle dieser Anlass nahezu flächendeckend weg, bedeute das einen schweren Schlag für den Innenstadthandel. Er mache im November und Dezember üblicherweise ein Viertel seines Jahresumsatzes.

Sieben Prozent der Märkte finden statt, wie die Umfrage unter 1400 Vertretern von Stadtverwaltungen, Standortinitiativen sowie Vereinen und Handel ergab. Beteiligt daran waren auch die Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland und eine Beratungsfirma.

Der Verband forderte erneut mehr Hilfe für Einzelhändler. Wegen der geringen Gewinnspannen stehe ein Händler faktisch schon vor der Insolvenz, wenn er 20 Prozent seines Umsatzes einbüße. (dpa)



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