Neun von zehn Frisöre melden einen Umsatzeinbruch, der im Schnitt bei 87 Prozent liegt.Foto: iStock

Handwerkspräsident: Bei sehr vielen Firmen geht es „um die nackte Existenz und das Überleben“

Epoch Times4. Februar 2021 Aktualisiert: 4. Februar 2021 18:57

Der Corona-Lockdown trifft das deutsche Handwerk hart: So klagen aktuell 58 Prozent der Betriebe, dass ihr Umsatz in den zurückliegenden vier Wochen niedriger ausgefallen ist als im Vorjahreszeitraum.

Im Dezember, vor der Verschärfung des Lockdowns, waren es 42 Prozent, zeigt eine Umfrage des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), über die das „Handelsblatt“ (Freitagausgabe) vorab berichtet.

„Längst geht es nicht mehr vor allem darum, die Schäden der Lockdown-Monate zu begrenzen, sondern es geht bei inzwischen sehr vielen Betrieben um die nackte Existenz und das Überleben“, sagte ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer dem „Handelsblatt“.

Viele Handwerker sähen nach Jahren harter Arbeit ihr Lebenswerk vor dem Ruin – „und das völlig unverschuldet“. Der durchschnittliche Umsatzausfall liegt aktuell bei 55 Prozent und ist damit deutlich höher als im Dezember mit 40 Prozent.

Am stärksten betroffen sind die Handwerke für den persönlichen Bedarf, zu denen etwa die Frisöre zählen. Hier melden neun von zehn Betrieben einen Umsatzeinbruch, der im Schnitt bei 87 Prozent liegt. Auch die Geschäfte der Handwerker in der Kfz- oder Gesundheitsbranche laufen schlecht.

Bei mehr als jedem zweiten Handwerksbetrieb ist zudem das Auftragspolster im Vergleich zum Vorjahr dünner geworden, nur zwölf Prozent registrieren eine verstärkte Nachfrage. Im Schnitt liegt der Auftragsbestand um 56 Prozent unter dem Vorjahresniveau und reicht derzeit noch für knapp sieben Wochen. An der ZDH-Erhebung nahmen vom 27. bis zum 31. Januar insgesamt 2.552 Betriebe teil. (dts)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Unsere Buchempfehlung

Wirtschaftskrisen können geschaffen und genutzt werden, um Aufstände und Revolutionen zu fördern. Sozialistische Bewegungen werden in Krisenzeiten leicht als „Retter“ angesehen.

Die Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre war der kritische Augenblick, in dem Europa und die Vereinigten Staaten den Weg zu „Big Government“ (ein übermäßig großer Verwaltungsapparat) und dem heutzutage weit verbreiteten Interventionismus einschlugen. Die Finanzkrise im Jahr 2008 wirkte sich ebenfalls günstig für die Ausweitung einer linksgerichteten Politik aus.

Sozialistische Ideen gelten leicht als „Rettungsweg“ aus der Krise, wenn Politiker verzweifelt nach Lösungen suchen. Doch dies bedeutet, einen Pakt mit dem Teufel zu schließen.

Genau darum geht es im 9. Kapitel des Buches „Wie der Teufel die Welt beherrscht“, es trägt den Titel: „Die kommunistische Wohlstandsfalle“. Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion