Die Lufthansa und ihre Tochtergesellschaften werden am Mittwoch, den 23. November 2016, bestreikt.Foto:  Andreas Arnold/dpa

Lufthansa erhöht Gewinn-Erwartungen nach guter Sommersaison

Epoch Times19. Oktober 2016 Aktualisiert: 19. Oktober 2016 20:37
Vor allem die kurzfristigen Buchungen von Geschäftsreisenden hätten sich im September besser entwickelt als erwartet, begründete der Konzern seine Einschätzung. So soll der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (bereinigtes Ebit) nun doch etwa das Niveau von 1,8 Milliarden Euro aus dem Vorjahr erreichen.

Die wichtige Reisezeit im Sommer hat der Lufthansa einen überraschenden Lichtblick verschafft. Nach der Gewinnwarnung vom Juli schraubte das Management um Vorstandschef Carsten Spohr seine Erwartungen für das Gesamtjahr 2016 am Mittwochabend wieder herauf.

So soll der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (bereinigtes Ebit) nun doch etwa das Niveau von 1,8 Milliarden Euro aus dem Vorjahr erreichen, wie das Dax-Unternehmen mitteilte. Anleger freute das: Der Aktienkurs von Europas größtem Luftverkehrskonzern zog an der Börse in Frankfurt um mehr als 4 Prozent an.

Nach den Terroranschlägen in Europa hatte sich die Lufthansa im Sommer zunächst von der geplanten Gewinnsteigerung verabschiedet und für 2016 nur noch ein Ergebnis „unter Vorjahr“ angepeilt. Analysten gingen im Schnitt zuletzt von weniger als 1,6 Milliarden Euro aus.

In den ersten neun Monaten fiel der Umsatz vorläufigen Zahlen zufolge um 1,6 Prozent auf 23,9 Milliarden Euro. Das bereinigte Ebit der Lufthansa sank um knapp ein Prozent auf 1,68 Milliarden Euro.

Vor allem die kurzfristigen Buchungen von Geschäftsreisenden hätten sich im September besser entwickelt als erwartet, begründete der Konzern seine Einschätzung. Zudem habe sich die Anpassung des Flugangebots an die veränderte Nachfrage ausgezahlt. Allerdings belasteten politische und wirtschaftliche Unsicherheiten weiterhin die Nachfrage vor allem auf Langstrecken-Verbindungen nach Europa. Daher seien weitere „wesentliche Ergebnisschwankungen“ möglich. (dpa)


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