Schlechte Noten für Deutschland als Standort für Familienunternehmen

Epoch Times29. März 2006 Aktualisiert: 29. März 2006 13:04
Studie untersucht 15 OECD-Länder

Frankfurt/Stuttgart – Deutschland schneidet laut einer Studie angesichts hoher Steuern und Arbeitskosen als Standort für Familienunternehmen im internationalen Vergleich eher schlecht ab. Bei der Untersuchung von vier Standortfaktoren in 15 OECD-Staaten kam die Bundesrepublik nur auf Rang 11, wie aus der am Mittwoch vorgestellten Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen hervorgeht.

»Deutschland ist für Familienunternehmen ein Hochsteuerland – mit der größten Regulierungsdichte belastet und schneidet auch im Vergleich der Arbeitskosten trotz der höheren Produktivität relativ schlecht ab«, erklärte Brun-Hagen Hennerkes, Vorstand der Stiftung Familienunternehmen.

Analysiert wurden die Standortfaktoren Steuern, Arbeitskosten, Regulierung und Finanzierung. Dabei schnitten den Angaben zufolge Großbritannien, die USA und Irland am besten ab. Angesichts der Tatsache, dass die Familienunternehmen zunehmend zur Belebung des Arbeitsmarktes beitrügen, sei es umso unverständlicher, »dass die spezifischen Interessen und Bedürfnisse dieser Unternehmensgruppe in Politik und Öffentlichkeit so wenig Beachtung finden«, kritisierte Hennerkes.



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion