Die Skyline von Frankfurt am Main mit dem Bankenviertel.Foto: iStock

Frankfurter Banken könnten wegen Corona 2000 Mitarbeiter bis Ende 2022 verlieren

Epoch Times21. Oktober 2020 Aktualisiert: 21. Oktober 2020 22:13

Deutschlands Top-Bankenstandort Frankfurt am Main könnte einer Studie zufolge zahlreiche Arbeitsplätze im Finanzbereich im Verlauf der Corona-Pandemie verlieren. Wie die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) am Mittwoch mitteilte, rechnet sie für Ende 2022 noch mit 62.700 Bankmitarbeitern in Frankfurt – das wären rund 2000 oder drei Prozent weniger als zum Jahresbeginn vor Ausbruch der Pandemie.

„Für die deutsche Bankenbranche ist die Pandemie ein weiterer Belastungsfaktor, der sich bald niederschlagen dürfte“, erklärte Helaba-Chefvolkswirtin Gertrud Traud. Der Untersuchung ihrer Bank zufolge verschlimmern die Corona-Krise und drohende Kreditausfälle die ohnehin angespannte Gesamtsituation mit Niedrigzinsen und Digitalisierungsbemühungen. In der Folge werde „der seit Jahren zu beobachtende Beschäftigungsabbau in Deutschland“ in der Branche auch Frankfurt treffen.

Der positive Beschäftigungseffekt durch den Brexit dürfte sich wegen der Unsicherheit während der Pandemie verlangsamen und „die mittlerweile verstärkte Konsolidierung nicht mehr überkompensieren“, wie Studienautorin Ulrike Bischoff erklärte. Von 2020 bis 2022 entstehen den Angaben zufolge voraussichtlich noch rund 2000 neue Frankfurter Arbeitsplätze durch den Brexit. (afp)

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN

Unsere Buchempfehlung

Wenn Politiker in demokratischen Ländern verzweifelt nach Lösungen suchen, lenken sie oft ihre Länder in Richtung „Big Government“ und sozialistischer Hochsteuerpolitik. Das bedeutet, einen Pakt mit dem Teufel zu schließen. Zombie-Unternehmen blühen auf.

Die Macht des Staates steigt, wenn er eine aktive Rolle in der Wirtschaft übernimmt und Interventionismus betreibt. Staatseigentum und Planwirtschaft sind Systeme der Sklaverei. Das System des Staatseigentums unterdrückt die Kraft und Leistungsmotivation der Menschen, untergräbt die Moral, fördert Unwirtschaftlichkeit und verursacht Verluste. Alle Ideen und Stimmen, die nicht regimekonform sind, können durch wirtschaftliche Sanktionen ausgeschaltet werden.

Ein Staat, der traditionell nur Gesetze verabschiedete und durchsetzte, wird dadurch zu einem führenden Akteur in der Wirtschaft. Genau darum geht es im 9. Kapitel des Buches „Wie der Teufel die Welt beherrscht“, es trägt den Titel: „Die kommunistische Wohlstandsfalle“. Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]