Taxis brauchen künftig Trennscheiben zwischen Fahrer und Fahrgast – Scheuer will das zahlen

Titelbild
Ein Taxi in Berlin.Foto: iStock
Epoch Times19. Mai 2020

Ob abgesagte Messen oder ausbleibende Fahrten zu Hotels oder Flughäfen – von der Corona-Krise ist auch die Taxibranche hart getroffen.

Die Bundesregierung will mit einem am Dienstag gestarteten Programm dazu beitragen, dass Taxiunternehmen ihre Kunden auch in Zeiten der Pandemie möglichst rasch wieder sicher befördern können.

Mit vier Millionen Euro fördert sie Trenneinrichtungen zwischen Fahrer und Fahrgast, „um beide zu schützen“, wie Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) sagte.

„Das ist eine zusätzliche Ausstattung, die man schnell montieren kann“, sagte Scheuer. „Wir stellen dafür vier Millionen Euro zur Verfügung und können bei Nachfrage noch aufstocken.“ Dafür stehen nach Angaben des Verkehrsministeriums zusätzliche 500.000 Euro zur Verfügung.

Förderprogramm läuft bis Ende August

Das Programm richtet sich demnach an Taxi- oder Mietwagen-Unternehmensinhaber, die im Besitz einer Genehmigungsurkunde gemäß des Personenbeförderungsgesetzes sind, und läuft bis Ende August.

Unternehmen können die Unterstützung für bis zu 30 Fahrzeuge beantragen. Gefördert werden Material- und etwaige Einbaukosten – pro Taxi mit bis zu 400 Euro.

Die Einbauten müssen laut Ministerium bestimmte technischen Anforderungen erfüllen. Anträge können bei der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV) gestellt werden. (afp)



Epoch TV
Epoch Vital
Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion