Tönnies fordert 40.000 Euro Schadenersatz von Klima- und Tierschützern.Foto: Guido Kirchner/dpa/dpa

Tönnies fordert 40.000 Euro Schadenersatz von Tierschützern

Epoch Times14. August 2020 Aktualisiert: 14. August 2020 21:01

Nach einer Protestaktion von Klima- und Tierschützern am Schlachtbetrieb Tönnies in Kellinghusen in Schleswig-Holstein fordert das Unternehmen 40.000 Euro Schadenersatz von der Gruppe.

Etwa 30 Personen hatten im Oktober 2019 rund elf Stunden lang mit einer Blockade den Schlachtbetrieb verhindert. Die Forderung bestätigte ein Sprecher des Konzerns mit Sitz in Rheda-Wiedenbrück. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

Auch eine hohe Anzahl an auf SARS-CoV-2 positiv Getesteter und ein damit in Gütersloh erneut verhängter Lockdown hatte für den Unmut von Tierschützern gesorgt. Mit einer Protestaktion vor dem Tönnies-Schlachthof in Rheda-Wiedenbrück hatten sie gegen die Zustände in einem örtlichen Mastbetrieb demonstriert, dessen Schweine den Angaben zufolge bei Tönnies geschlachtet werden.

In dem Mastbetrieb litten Tiere an offensichtlich nicht behandelten Verletzungen, kritisierte eine Sprecherin des Deutschen Tierschutzbüros. Die Demonstranten zeigten auf einer Videoleinwand vor dem Tönnies-Schlachthof entsprechendes Bildmaterial, das aus dem Mastbetrieb stammen sollte.

Tönnies ging nach eigenen Angaben den Vorwürfen gegen den Mastbetrieb umgehend nach und unterzog den Familienbetrieb vor Ort einer Prüfung. Auch wurden demnach die von Veterinären am Schlachthof erhobenen amtlichen Schlachtbefunddaten des Landwirts geprüft und nochmals analysiert. „Verstöße gegen den Tierschutz akzeptieren wir grundsätzlich nicht“, erklärte der Stabsstellenleiter Landwirtschaft bei Tönnies, Wilhelm Jaeger. „Bei nachweisbaren Verstößen werden wir konsequent handeln.“

Tierschützer demonstrierten in den vergangenen Wochen wiederholt an dem Tönnies-Werksgelände im Kreis Gütersloh gegen Massentierhaltung und Billigfleisch. Mittlerweile wird wieder in zwei Schichten geschlachtet (afp/dpa/sua)

 

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN

Eine Buchempfehlung vom Verlag der Epoch Times

Die Umweltbewegung hat mit sensationeller Rhetorik den aufrichtigen Wunsch der Menschen benutzt, die Umwelt zu schützen – um eine globale politische Bewegung zu schaffen. Dabei wurde der Umweltschutz für manche zu einer Pseudoreligion, ins Extrem getrieben und politisiert.

Irreführende Propaganda und verschiedene politische Zwangsmaßnahmen gewinnen die Oberhand, wobei sie das Umweltbewusstsein in eine Art „Kommunismus light“ verwandeln. Das Kapitel 16 beinhaltet das Thema „Öko“ und trägt den Titel: „Pseudoreligion Ökologismus – Der Kommunismus hinter dem Umweltschutz“.

Hier weitere Informationen und Leseproben.

ISBN Band 1: 978-3-9810462-1-2, Band 2: 978-3-9810462-2-9, Band 3: 978-3-9810462-3-6, Drei Bände 1-3: 978-3-9810462-6-7. Einzeln kostet jeder Band 19,90 Euro (zzgl. 2,70 Euro Versandkosten), alle drei Bände gemeinsam sind im Moment noch zum Sonderpreis von 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands) zu erwerben. Das Buch hat insgesamt 1008 Seiten und über 1200 Stichworte im Indexverzeichnis.

Bestellmöglichkeiten: Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich in unserem neuen Online-Buch-Shop, bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Das Buch gibt es auch als E-Book und als Hörbuch

Das E-Book gibt es in den Formaten PDF, EPUB oder MOBI. Das Hörbuch bieten wir im MP3-Format zum Download an. Einzeln kostet jeder Band 17,90 Euro, alle drei Bände sind im Moment noch zum Sonderpreis von 43,00 Euro zu erwerben. E-Books und Hörbücher sind in unserem neuen Online-Buch-Shop oder direkt beim Verlag der Epoch Times bestellbar – Tel: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]