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Frank Rosin und Alexander Kumptner

TV-Köche warnen: „Wirte können nicht mehr davon leben“

Frank Rosin und Alexander Kumptner blicken mit Sorge auf die Gastronomie: Hohe Kosten und sinkende Umsätze prägen ihrer Einschätzung nach die Branche.

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Die beiden TV-Köche sind ab 27. November 2025 in ihrem neuen Doku-Format auf „Kabel Eins“ zu sehen.

Foto: -/Joyn/dpa

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Die Fernsehköche Frank Rosin (59) und Alexander Kumptner (42) machen sich weiter große Sorgen um die Zukunft der Gastro-Branche. „Unabhängig von der politischen Farbe: Wir sind alle gerade unzufrieden. Ich mache meinen Job seit 35 Jahren als Unternehmer. Und ich sehe gerade schwarz“, sagte Rosin dpa.
Sein Koch-Kollege Kumptner aus Österreich pflichtet ihm bei: „Wir müssen das nicht schönreden. Es geht gerade ans Eingemachte für viele Branchen, auch die Gastronomie.“

Mehrwertsteuer für Speisen sinkt auf 7 Prozent

Ab dem 1. Januar 2026 soll in Deutschland die Mehrwertsteuer auf Speisen in der Gastronomie wieder von 19 Prozent auf 7 Prozent gesenkt.
Das Gesetz, das im Dezember noch den Bundesrat passieren muss, sei dringend nötig, sagt Rosin.
„Die Umsätze gehen zurück, die Wirte können nicht mehr davon leben, man kann von einem Restaurant keine Familie mehr ernähren.“

Sorgen um das kulinarische Erbgut

Kumptner sorgt sich aufgrund der Sparzwänge in der Branche auch um Qualität, Rezepturen und das kulinarische Erbgut.
„Dann werden die Königsberger Klopse nicht mehr urig gekocht, das Wiener Schnitzel nicht mehr in Butterschmalz gebacken, sondern nur noch – Entschuldigung – Scheiße verkauft.“ Die Steuern und Abgaben für Waren, Energie und Mitarbeiter seien viel zu hoch.
„Wenn am Ende die schwarze Null in den Büchern steht, können manche schon glücklich sein. Und das ist falsch.“
Die beiden TV-Köche sind ab Donnerstag (20.15 Uhr) in ihrem neuen Doku-Format „Rosin & Kumptner: Mission Mittendrin!“ auf „Kabel Eins“ zu sehen. In den vier Folgen begeben sich die befreundeten Köche in verschiedene Themenwelten. (dpa/red)

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