Costa Crociere kritisiert Verhalten der Bundesregierung und wirft Ministern „ganz schlechten Stil“ vor

Epoch Times16. Oktober 2020 Aktualisiert: 16. Oktober 2020 20:54

Der CEO beim italienischen Kreuzfahrt-Unternehmen Costa Crociere („Aida“, „Costa“), Michael Thamm, kritisiert das Verhalten der deutschen Politik und den fehlenden Willen, gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

„Es kann doch nicht sein, dass die Kanzlerin verkündet, wir wollen keinen totalen Lockdown, aber der Kreuzfahrt wird genau dieser Lockdown verordnet. Ich finde das nicht richtig und nach zehn Tagen habe ich auch von den Ministern noch keine Antwort bekommen“, sagte der Kreuzfahrt-Unternehmer der RTL/n-tv-Redaktion nach seinem Brandbrief an die Bundesregierung.

Man werde dort auch nicht lockerlassen. „Schon alleine wegen dieser vielen Jobs und aber auch der Möglichkeit, die wir schaffen können, gemeinsam mit den kanarischen Behörden der Inselregierung wirklich eine sichere Urlaubs-Brücke auf die Kanaren zu schaffen.“

Dann könnten hier zehn Millionen Deutsche dieses Jahr im Winter nicht in Urlaub fahren, so Thamm. „Dann wage ich mir gar nicht auszumalen, welche Konsequenzen das hat.“ Man sei ein Unternehmen mit 25.000 Beschäftigten. „Und ein Schiff, das nicht fährt, hat eben auch keine Besatzung. Bis auf ein paar Deck- und Engine-Mitarbeiter.“

In Italien hätten Premierminister Guiseppe Conte „und ich glaube fünf Minister, mit denen wir es zu tun hatten, die haben sich persönlich reingehängt“. Als das erste Schiff losgefahren ist, sei der Premierminister da gewesen.

„In Deutschland vermisse ich diese Nähe der Politik zu den Unternehmen und ich frage mich, wie man das verantworten kann, Unternehmen mit so viel Beschäftigten einfach im Regen stehen zu lassen und noch nicht einmal Briefe zu beantworten, in denen wirklich Vorschläge gemacht werden, wie diese Arbeitsplätze gerettet werden können. Das, finde ich, ist ganz schlechter Stil.“ (dts)

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN

Unsere Buchempfehlung

Krankheiten wie COVID-19, Katastrophen und seltsame Naturereignisse machen den Menschen aufmerksam: etwas läuft schief. Es läuft tatsächlich etwas sehr schief. Die Gesellschaft folgt - verblendet vom "Gespenst des Kommunismus" - einem gefährlichen Weg.

Es ist der Kampf zwischen dem Guten und dem Bösen, zwischen dem Göttlichen und dem Teuflischen, die in jedem Menschen wohnen.

Dieses Buch schafft Klarheit über die verworrenen Geheimnisse der Gezeiten der Geschichte – die Masken und Formen, die das Böse anwendet, um unsere Welt zu manipulieren. Und: Es zeigt einen Ausweg. „Chinas Griff nach der Weltherrschaft“ wird im Kapitel 18 des Buches „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ analysiert. Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]