Ein Cyber-Krimineller am Computer.Foto: iStock

Cyberangriff auf Funke-Mediengruppe hält weiter an – Ist Lösegeld im Spiel?

Epoch Times4. Januar 2021 Aktualisiert: 4. Januar 2021 19:19

Zwei Wochen nach Beginn der Cyberattacke auf die Funke-Mediengruppe ist das Medienhaus noch immer nicht wieder im Normalzustand. Bis es so weit sei, würde es „noch einige Wochen dauern“, teilte die Funke-Gruppe am Montag mit. Berichte über etwaige Lösegeldforderungen „können und dürfen“ man „aus ermittlungstaktischen Gründen und nach Rücksprache mit den Behörden nicht kommentieren“, hieß es.

Wir betrachten den Angriff aber als weiterhin aktiv“, sagte ein Funke-Sprecher.

„Der externe IT-Angriff war absolut massiv und hat zu großem Schaden innerhalb unserer IT-Systeme geführt.“ Funke müsse aktuell eine komplett neue, saubere IT-Umgebung für alle Bereiche aufbauen. „Das braucht bei vormals über 1.000 Servern und mehr als 6.000 Endgeräten leider noch etwas Zeit.“

Rund 1.200 der insgesamt 6.600 teilweise verschlüsselten Computer seien bereits digital gereinigt worden und wieder vollumfänglich und sicher im Einsatz. „Zum Glück verfügt Funke über gute Backups, sodass viele Dateien über die nächsten Wochen restauriert und wieder genutzt werden können“, hieß es weiter.

Die verschiedenen Tageszeitungen erscheinen bundesweit mit bis zu 28 Seiten täglich und damit noch vier Seiten unter dem regulären Umfang. Noch eingeschränkt sind die Lokalteile in NRW, Braunschweig und Thüringen, nicht aber in Hamburg und Berlin. In den betroffenen Bundesländern erscheinen derzeit Regionalseiten mit den wichtigsten Artikeln aus einzelnen Städten. (dts)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion