Händler hoffen auf Ansturm für Last-Minute-Geschenke zum Wochenstart

Epoch Times22. Dezember 2019 Aktualisiert: 22. Dezember 2019 12:37
Das Weihnachtsgeschäft blieb schwach, vor allem im Innenstadtbereich blieben die Käufer aus. Besonders gefragt seien bisher Gutscheine, Elektroartikel und Spielwaren.

Das Weihnachtsgeschäft in der Woche vor dem vierten Advent ist hinter den Erwartungen vieler Händler zurückgeblieben. Vor allem im Innenstadthandel seien die Besucherströme schwach geblieben, teilte der Handelsverband Deutschland (HDE) am Sonntag mit.

„Die Zufriedenheitswerte mit dem Weihnachtsgeschäft gaben in dieser Woche deutlich nach“, erklärte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Zum Wochenstart hofft der Handel nun auf einen großen Ansturm für den Kauf von Last-Minute-Geschenken.

Besonders gefragt seien Gutscheine, Elektroartikel und Spielwaren, hieß es weiter. Auch der Lebensmittelhandel rechnet mit einem Ansturm von Kunden, die sich für die Festtagstafel eindecken.

Für drei Viertel der Betriebe habe auch das Geschäft zwischen Weihnachten und Silvester eine hohe Bedeutung, erklärte Genth. So werden die ruhigen Tage zwischen den Jahren von vielen fürs Shoppen, den Umtausch von Geschenken und das Einlösen von Gutscheinen genutzt.

Insgesamt rechnet der HDE in diesem Jahr in den beiden Monaten November und Dezember mit einem Umsatzplus von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit übersteigen die Umsätze im Weihnachtsgeschäft erstmals die Grenze von 100 Milliarden Euro.

Auf den Online-Handel entfallen davon rund 15 Milliarden Euro. Allein für Geschenke wollen die Verbraucher online und stationär mehr als 20 Milliarden Euro ausgeben. (afp)

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