„Handelsblatt“: Daimler streicht bis zu 15.000 Stellen – um die Hälfte mehr als geplant

Epoch Times10. Februar 2020 Aktualisiert: 10. Februar 2020 14:29
Daimler beschäftigt knapp 300.000 Menschen. Nun sollen die Stellenstreichungen doch deutlich umfassender ausfallen als bislang angekündigt. Grund dafür, der Konzern will verlustbringende Projekte abseits des Kerngeschäfts zurückfahren.

Daimlers Umstrukturierung wird sich wohl stärker auf die Belegschaft auswirken als zunächst bekannt. Der Autokonzern wolle bis zu 15.000 Stellen streichen und dadurch deutlich mehr einsparen als bislang angekündigt, berichtete das „Handelsblatt“ in seiner Montagsausgabe unter Berufung auf Unternehmenskreise.

Daimler kommentierte den Bericht am Montag nicht und bestätigte auf Nachfrage lediglich einen weltweiten Stellenabbau „im niedrigen fünfstelligen Bereich“ bis 2022.

Der Autobauer verwies dabei auf Eckpunkte zum Transformationsprogramm, auf die sich Unternehmensführung und Betriebsrat Ende November geeinigt hatten, „um die Konzernstruktur zu verschlanken und damit Effizienz und Flexibilität zu steigern“.

Damals hatte Daimler angekündigt, weltweit mindestens 10.000 Stellen streichen und 1,4 Milliarden Euro an Personalkosten einsparen zu wollen. Der Autobauer beschäftigt knapp 300.000 Menschen.

Mehr Personal eingespart als geplant

Nach „Handelsblatt“-Informationen sollen der inzwischen geplante Stellenabbau nun mittels Abfindungen, Frühpensionierungen und Altersteilzeit umfassender und das veranschlagte Einsparvolumen beim Personal deutlich größer sein als im November angekündigt.

Die Ausweitung des Sparprogramms wolle Daimler-Chef Ola Källenius bei der Bilanzpressekonferenz am Dienstag offiziell bekanntgeben, schrieb die Zeitung.

Diese Bilanz dürfte gemischt ausfallen: Einerseits steigerte Daimler bei der Kernmarke Mercedes-Benz nach eigenen Angaben die weltweiten Auslieferungen, andererseits belasten der Strukturwandel der Autobranche sowie der Dieselskandal den Stuttgarter Konzern.

So erklärte Daimler Ende Januar, „voraussichtliche zusätzliche Aufwendungen“ zwischen 1,1 und 1,5 Milliarden Euro im Zusammenhang mit Dieselfahrzeugen würden das operative Ergebnis drücken.

Vor dieser Ergebniswarnung erwartete der Autokonzern demnach mit 5,6 Milliarden Euro bereits ein deutlich schwächeres operatives Ergebnis als im Vorjahr (11,1 Milliarden Euro).

Daimler-Chef Källenius plant daher laut „Handelsblatt“ weitere Einschnitte. Er wolle die Investitionen in verlustbringende Projekte abseits des Kerngeschäfts zurückfahren. So suche der Konzern etwa für seine Berliner Innovationsschmiede Lab1886 einen neuen Mehrheitseigner.

Auch solle die Modellpalette der Marke mit dem Stern gestrafft werden. So sollen dem Blatt zufolge weder S-Klasse Cabrio noch S-Klasse Coupé einen Nachfolger bekommen. Der B-Klasse wiederum drohe in ihrer derzeitigen Form das Aus. Daimler äußerte sich auch dazu am Montag zunächst nicht. (afp)

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN

Eine Buchempfehlung vom Verlag der Epoch Times

Wer hat die Weltherrschaft? Wir leben in einer Zeit des Umbruchs. Immer klarer wird, dass die Geschichte der Menschheit nicht so ablief, wie sie heutzutage gelehrt wird. Das Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ gibt die lange gesuchten Antworten.

„Kapitalismus abschaffen“? „Wohnungsgesellschaften enteignen“? Familie auflösen? Keinen Wohlstand und keine Kinder mehr wegen des Klimas? Frühsexualisierung? Solche Gedanken sind in Politik, Medien und Kultur populärer denn je. Im Kern drücken sie genau das aus, was einst schon Karl Marx und seine Anhänger der gesamten Menschheit aufzwingen wollten.

Der Kommunismus hat im 20. Jahrhundert hunderte Millionen Menschen physisch vernichtet, heute zielt er auf ihre Seelen. Bei vielen Menschen blieb glücklicherweise die der menschlichen Natur innewohnende Güte erhalten – was den Menschen die Chance gibt, sich vom Einfluss des „Gespenst des Kommunismus“ zu befreien.

Hier weitere Informationen und Leseproben.

ISBN Band 1: 978-3-9810462-1-2, Band 2: 978-3-9810462-2-9, Band 3: 978-3-9810462-3-6, Drei Bände 1-3: 978-3-9810462-6-7. Einzeln kostet jeder Band 19,90 Euro (zzgl. 2,70 Euro Versandkosten), alle drei Bände gemeinsam sind im Moment noch zum Sonderpreis von 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands) zu erwerben. Das Buch hat insgesamt 1008 Seiten und über 1200 Stichworte im Indexverzeichnis.

Bestellmöglichkeiten: Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich in unserem neuen Online-Buch-Shop, bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Das Buch gibt es auch als E-Book und als Hörbuch

Das E-Book gibt es in den Formaten PDF, EPUB oder MOBI. Das Hörbuch bieten wir im MP3-Format zum Download an. Einzeln kostet jeder Band 17,90 Euro, alle drei Bände sind im Moment noch zum Sonderpreis von 43,00 Euro zu erwerben. E-Books und Hörbücher sind in unserem neuen Online-Buch-Shop oder direkt beim Verlag der Epoch Times bestellbar – Tel: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]