Bei den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten von Deutschlands Banken gibt es nun Einigungen.Foto: iStock

Tarifstreit: Einigung der öffentlichen Banken erzielt

Epoch Times1. April 2022 Aktualisiert: 1. April 2022 12:24
Die Gewerkschaft Verdi und der Verband der öffentlichen Banken (VÖB) haben sich geeinigt. Für die über 60.000 Beschäftigten soll es bessere Arbeits- und Lohnkonditionen geben.

Im Tarifstreit zwischen der Gewerkschaft Verdi und dem Verband der öffentlichen Banken (VÖB) haben beide Seiten eine Einigung für die über 60.000 Beschäftigten erzielt. Wie sie am Freitag mitteilten, sieht das vereinbarte Paket Gehaltserhöhungen in zwei Stufen um insgesamt fünf Prozent vor, die zum Juli dieses Jahres und zum Juli kommenden Jahres wirksam werden.

Die Beschäftigten sollen außerdem eine weitere Einmalzahlung in Höhe von 300 Euro erhalten. Zum Januar 2024 soll zudem die wöchentliche Arbeitszeit um eine Stunde auf 38 Stunden reduziert werden. Die Beschäftigten dürfen dann bis zu 40 Prozent ihrer Arbeitszeit mobil arbeiten. Laufen wird der neue Tarifvertrag bis Ende Mai 2024.

Verdi sprach von einem „ordentlichen Tarifabschluss“ nach neun Monaten Verhandlung, der sich vor dem Hintergrund der Pandemie und der schwierigen Lage in Europa „mehr als sehen lassen“ könne. Die Gewerkschaft hatte ihren Forderungen auch mit Streiks Nachdruck verliehen.

Der VÖB sprach von einem „zukunftsweisenden Gesamtpaket“, das die Folgen der Inflation „spürbar abfedert“. Verhandelt worden war in sechs Runden. (afp/mf)



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