Wegen John Lennon Bild im Video-Hintergrund: Yoko Ono droht Heiko Schrang mit Anzeige

Von 11. August 2020 Aktualisiert: 12. August 2020 13:43
Yoko Ono droht mit Anzeige gegen Heiko Schrang wegen der Veröffentlichung eines Fotos von John Lennon – weil es neben anderen an seiner Bürowand im Hintergrund seiner Videos hing. Sie allein besitzt die Rechte zur Veröffentlichung weltweit.

Weil im Hintergrund seiner Videos ein Bild von John Lennon zu sehen war, will Yoko Ono (87) nun Heiko Schrang,  Redner auf der Kundgebung am 1. August in Berlin und YouTuber, zur Rechenschaft ziehen. Sie will ihn zur Kasse bitten, und das nicht zu knapp. [Die ungefähre Summe ist der Redaktion bekannt].

An diesem Bild besitzt die Frau von John Lennon weltweit die Veröffentlichungsrechte. Schrang warnt in seinem aktuellen Video alle Video-Ersteller und Follower vor ähnlichen Problemen mit Titelbildern, Filmschnipseln oder Filmen.

Das sind nicht die ersten Klagen der Japanerin wegen Urheberrechts- und Markenverletzungen in Deutschland.

Yoko Ono verklagte schon andere

Klagen von Yoko Ono sind in Deutschland nicht neu. Lennons Exfrau zwang juristisch um 2014 eine kleine Szene-Kneipe in Hamburg, das „Yoko Mono“, zur Namensänderung. Dabei existierte die Bar zuvor schon 17 Jahre, wie verschiedene Medien wie die „Wirtschaftswoche“ 2017 berichteten. Das Hamburger Zivilgericht untersagte dem Betreiber die Verwendung des Namens für seine Bar.

Der „Spiegel“ schrieb: „Die Bezeichnung ‚Yoko Mono‘ sei dem weltweit bekannten Namen der Klägerin so ähnlich, ‚dass ein Beobachter mit hinreichender Wahrscheinlichkeit von einer – wie auch immer gearteten – Beziehung zwischen der Klägerin und der Bar ausgehen wird‘, sagte ein Gerichtssprecher. ‚Die Annahme einer lediglich zufälligen Übereinstimmung ist jedenfalls fernliegend.'“

Der Hamburger Kneipenbesitzer strich daraufhin das „Yoko“ aus dem Namen und eröffnete das „Mono“ in einem anderen Stadtteil Hamburgs neu.

Betroffen von einem drohenden teuren Prozess war auch der polnische Limonadenhersteller „John Lemon“, wie die Tageszeitung „Dziennik Zachodni“ berichtete. Die treibende Kraft dahinter war ebenfalls Yoko Ono. Der Hersteller konnte den Prozess wegen einer Verletzung von Persönlichkeits- und Markenrechte abwenden.

Von Yoko Onos Anwälten hieß es, dass der Name „John Lemon“ die Persönlichkeits- und Markenrechte des verstorbenen John Lennon verletze. Die Firma hätte „das Vermächtnis John Lennons missbraucht, um ihren Softdrink zu verkaufen“. Der Limonadenhersteller einigte sich dann mit den Anwälten auf den neuen Namen: „On Lemon“, schreibt der „Spiegel“.

Yoko Ono verklagte zuvor auch bereits das Musikunternehmen EMI auf Schadenersatz in Höhe von 10 Millionen US-Dollar.

Rockmusik, die 68er und ihr Kampf gegen die Gesellschaft

Spricht man von John Lennon und Yoko Ono, ist dies zugleich Anlass, einen Blick auf die Anfänge der Rockmusik zu richten. Proteste, gesellschaftlicher Umbruch, revolutionäre Ströme – die Welt brodelte in den 68er Jahren. Die Kunst brach mit dem Alten.

Wie sich Kommunisten gezielt im Gewand der verführerischen „Hippiekultur“ der neuen Welle bedienten, kann am Beispiel der auch von den Beatles befeuerten Rockmusik und der sich bis heute fortsetzenden „Wunschträume“ der Gleichmacherei gesehen werden.

In den 1960er Jahren begannen junge Menschen gegen die Gesellschaft zu rebellieren. Als die Beatles sich um 1960 gründeten, war dies ein Teil der sich entwickelnden Hippie-Kultur, die Zeit von Beatmusik, Drogen und der radikalen Abweisung der alten Moralvorstellungen – anders gesagt: es kam zur Kulturrevolution im Westen, zum Bruch mit den Traditionen.

Während die 68er zu Recht Tendenzen der Heuchelei und moralischen Verderbnis in der Gesellschaft jener Zeit verachteten, war ihre radikale Antwort darauf, alle traditionellen Moralvorstellungen zurückzuweisen und zu stürzen.

„Imagine“ – eine kommunistische Gesellschaft

„Sie plädierten für uneingeschränkte Freiheit, lebten ihre eigenen persönlichen Vorstellungen von der Welt voll aus, lehnten traditionelle Tugenden ab, vertieften sich in Pseudomystik, Drogen und Verbrechen und führten ein undiszipliniertes, eigennütziges Leben. Ihre versuchte radikale Kritik an der bürgerlichen, kapitalistischen Gesellschaft fiel mit dem ideologischen Druck des Kommunismus im Westen zusammen, und so wurde sie leicht selbst zu einem Werkzeug des Kommunismus…“, analysierten die Autoren des Buches „Wie der Teufel die Welt beherrscht“.

Und weiter: „In ihrem Kampf gegen die bürgerliche Moral versuchten die Hippies, alle Traditionen zu zerschlagen und zu untergraben und ihre eigenen Überzeugungen, moralischen Standards und ihren eigenen Lebensstil zu entwickeln. LSD und Trips mit halluzinogenen Pilzen waren Teil ihrer spirituellen Erkundungen, während sie Amphetamin oder Kokain als Aufputschmittel und Heroin und Barbiturate als Beruhigungsmittel verwendeten. Sie wollten aus der Welt flüchten und sich in einen anderen Zustand versetzen.“

John Lennons „Imagine“ hat tatsächlich ein kommunistisches Problem, so das Buch: „Einige Rocksongs loben sogar Sozialismus und Kommunismus. So fordert beispielsweise der berühmte Song ‚Imagine‘ seine Zuhörer dazu auf, sich eine kommunistische Gesellschaft ohne Paradies, Hölle, Religion, Land und Privateigentum vorzustellen.“ (ebenda, S. 312)

 

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