Martin WinterkornFoto: Text: über dts Nachrichtenagentur

Abgas-Skandal: Winterkorn lehnt Rücktritt ab – Bitte um Entschuldigung

Epoch Times22. September 2015

VW-Chef Martin Winterkorn lehnt einen Rücktritt wegen der Abgas-Affäre ab. Es sei falsch, wenn wegen der Fehler einiger weniger die ehrliche Arbeit von 600.000 Menschen unter Generalverdacht gerate, sagte Winterkorn in einer Video-Botschaft, die auf der Internetseite des Konzern veröffentlicht wurde. Er bitte deswegen um "Vertrauen auf unserem weiteren Weg."

Der Gesamtbetriebsratsvorsitzende der Volkswagen AG, Bernd Osterloh, hatte mit einem Brief an die Mitarbeiter des Konzerns zuvor noch weitere personelle Konsequenzen bei VW angemahnt und auch angekündigt. Dies würde mit Sicherheit "keine Sachbearbeiter" betreffen.

Winterkorn bittet um Entschuldigung

Im Diesel-Skandal bei Volkswagen hat Vorstandschef Martin Winterkorn öffentlich um Entschuldigung gebeten.

In dem Video-Auftritt versprach er rasche und transparente Aufklärung und Wiedergutmachung. Er meinte: „Die Unregelmäßigkeiten bei Dieselmotoren unseres Konzerns widersprechen allem, für was Volkswagen steht. Auch ich habe zum jetzigen Zeitpunkt nicht die Antworten auf alle Fragen.“ Der 68-Jährige betonte: „Es tut mir unendlich leid, dass wir dieses Vertrauen enttäuscht haben. Ich entschuldige mich in aller Form bei unseren Kunden, bei den Behörden und der gesamten Öffentlichkeit für das Fehlverhalten.“ (dts(dpa)
 



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion