Volkswagen-WerkFoto: über dts Nachrichtenagentur

Zeitung: Piëch und Winterkorn treffen sich nach VW-Führungsstreit

Epoch Times13. April 2015 Aktualisiert: 13. April 2015 8:17

Volkswagen-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch und Vorstandschef Martin Winterkorn setzen sich offenbar an einen Tisch: Nach „Handelsblatt“-Informationen soll es in den kommenden Tagen ein routinemäßiges Treffen zwischen den beiden mächtigen Managern geben. Dabei soll es auch um die Aussagen von Piëch gehen. Am Freitag hatte Piëch mit einem „Spiegel“-Interview für Aufregung im Volkswagen-Konzern gesorgt.

„Ich bin auf Distanz zu Winterkorn“, sagte er dem Nachrichten-Magazin. Zuvor galt es als ausgemachte Sache, dass Winterkorn nach dem Ende seines Vertrages als Vorstandschef im Jahr 2016 Piëch auf dem Posten des obersten Aufsehers beerben würde. Das scheint nach aktuellem Stand kaum mehr denkbar. Neben dem Gespräch von Piëch und Winterkorn sei in den kommenden Tagen zudem ein Treffen der Familien Piëch und Porsche geplant, wie das „Handelsblatt“ weiter berichtet. VW-Aufsichtsrat Wolfgang Porsche hatte am Sonntag Piëchs Machtspiele kritisiert. Der nächste gemeinsame öffentliche Auftritt von Piëch und Porsche dürfte die VW-Hauptversammlung am 5. Mai in Hannover werden. Bernd Osterloh, der mächtige Betriebsratschef von Volkswagen und ebenfalls Mitglied des Aufsichtsrats, rief zur Beilegung des Führungsstreits auf. „Wir plädieren dafür, dass wir uns nun wieder dem Unternehmen und seinen 600.000 Beschäftigten zuwenden und weiter am Erfolg arbeiten, statt Debatten zu führen, die nur die Zeitungsseiten füllen“, sagte er im „Handelsblatt“. Osterloh fügte hinzu: „Mit uns wird es keine weiteren Diskussionen über Personen und Funktionen geben.“

(dts Nachrichtenagentur)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion