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Preisentwicklung

Untersuchung: E-Autos nur noch knapp 1.600 Euro teurer als vergleichbarer Verbrenner

Die Preise von E-Autos und Verbrennern haben sich einer Untersuchung zufolge weiter deutlich angenähert. Über die vergangenen zwölf Monate sind E-Autos demnach stetig günstiger geworden, während die Preise für Verbrenner sich kaum veränderten.

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Politiker Streit: Sollen neben E-Autos in der EU ab 2035 auch noch neue Verbrenner zugelassen werden? (Archivbild)

Foto: Daniel Vogl/dpa

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Lesedauer: 1 Min.

Im Oktober lag der Preisunterschied beim Vergleich der Transaktionspreise von 20 E-Autos mit vergleichbaren Verbrennern nur noch bei knapp 1.600 Euro, wie die Branchenexperten vom Center Automotive Research (CAR) in Bochum am Freitag mitteilten. Über die vergangenen zwölf Monate sind E-Autos demnach stetig günstiger geworden, während die Preise für Verbrenner sich kaum veränderten.
Ferdinand Dudenhöffer vom CAR führt den Preisrückgang bei Stromern zum einen auf höhere Rabatte zurück. Im Schnitt gewährten die Hersteller im Oktober 19 Prozent Abschlag, im September 2024 waren es noch 12,9 Prozent. Zudem sind neue, preisgünstigere Modelle auf den Markt gekommen. Dazu beigetragen hätten auch technologische Verbesserungen, welche die Produktionskosten gesenkt hätten, erklärte Dudenhöffer.
„Grundsätzlich geht nach unserer Einschätzung die Entwicklung weiter“, führte Dudenhöffer aus. „Es dauert noch einige Zeit, aber die Richtung heißt Preisgleichheit zwischen Elektroauto und Verbrenner.“ Es werde deutlich, „dass die Diskussion um das sogenannte Verbrennerverbot nicht in die Zeit passt“.
Ein weiteres Indiz dafür, dass „die Entwicklung Richtung Elektroauto läuft“ sehen die CAR-Experten in der Preisentwicklung bei Plugin-Hybriden. Die Autos mit Verbrennermotor und extern aufladbarer Batterie „bleiben teuer“ und die Preisentwicklung sei eher wie beim reinen Verbrenner.
Resultat: „Der Preisabstand des Plugin zum vollelektrischen Neuwagen hat sich von 8.196 Euro im Januar dieses Jahres auf 10.165 Euro ausgeweitet.“ (AFP/red)

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