Verband: Chinesische Autohersteller drängen nach Deutschland

Epoch Times18. Juni 2021 Aktualisiert: 19. Juni 2021 16:55

Der Verband der internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) geht von einem Markteintritt mehrerer chinesischer Anbieter in Deutschland aus.

„Wir stellen fest, dass gerade etliche chinesische Autohersteller auf den deutschen und europäischen Markt drängen“, sagte VDIK-Sprecher Peter Mair am Freitag der „Wirtschaftswoche“. Es habe schon früher einzelne Versuche chinesischer Hersteller gegeben, „hier Fuß zu fassen, aber das, was wir jetzt erleben, hat andere Dimensionen“.

Der VDIK, der die internationalen Autohersteller in Deutschland vertritt, verhandele bereits mit potenziellen Verbandsmitgliedern. „Wir gehen davon aus, dass wir auf kurz oder lang auch chinesische Marken aufnehmen werden“, sagte Mair

Mehrere chinesische Autohersteller bauten bereits Vertriebsstrukturen in Deutschland auf, berichtet die „Wirtschaftswoche“. Der junge chinesische Hersteller Aiways vertreibe seine Autos bereits über die Elektronikkette Euronics.

Umfrage: 19 Prozent würden chinesische E-Autos kaufen

Der Anbieter MG, eine Tochter des VW-Partners SAIC, verkaufe seine Produkte bei rund 25 Autohändlern in Deutschland und wolle bis Ende des Jahres 75 weitere Händler gewinnen.

Die Marke Wey, eine Tochter von Great Wall, startet demnach im Herbst in Deutschland. Auch Chery und Nio ziehe es nach Europa.

Laut einer repräsentativen Umfrage, für die der Marktforscher Innofact im Auftrag der „Wirtschaftswoche“ mehr als tausend Autobesitzer in Deutschland befragte, wären 19 Prozent der deutschen Autobesitzer bereit, ein E-Auto eines chinesischen Herstellers zu kaufen.

In der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen und der 30- bis 39-Jährigen war die Kaufbereitschaft mit 23 und 27 Prozent noch höher. 29 Prozent der Deutschen würden jetzt zwar noch kein E-Auto aus China kaufen, aber möglicherweise in der Zukunft.

Damit seien 48 Prozent grundsätzlich offen für einen solchen Kauf, der für deutsche Autobauer ähnlich bedrohlich sei wie die Konkurrenz japanischer Hersteller in den 80er Jahren. (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Unsere Buchempfehlung

Die KP China ist keine politische Partei oder Regierung im normalen Sinne. Sie repräsentiert nicht das chinesische Volk, sondern das kommunistische Gespenst. Sich mit der Kommunistischen Partei Chinas zu identifizieren und ihr die Hand zu reichen, bedeutet, sich mit dem Teufel zu identifizieren.

China und die Welt stehen an einem Scheideweg. Für das chinesische Volk kann von dieser Partei, die unzählige Blutschulden hat, keine wirklichen Reformen erwartet werden. Das Land wird nur dann besser dran sein, wenn es frei von der Partei ist. Das Ende der Herrschaft der KP Chinas bedeutet allerdings nicht gleichzeitig das Ende des chinesischen Volkes.

Tatsächlich ist die KP Chinas der Feind der gesamten Menschheit. Den Ambitionen dieser Partei zu widerstehen, bedeutet, die menschliche Zivilisation und die Zukunft zu retten. Im Kapitel 18 des Buches „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ geht es um Chinas Griff nach der Weltherrschaft. Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Shop

„Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive und analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion