Altbach Kraftwerk auf dem Neckar.Foto: iStock

BDEW fordert Einstufung von Gaskraftwerken als nachhaltig

Epoch Times22. Dezember 2021 Aktualisiert: 22. Dezember 2021 6:48

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) fordert von der Bundesregierung, sich im Rahmen der EU-Nachhaltigkeitseinstufungen von Energieträgern für die Gas-Technologie einzusetzen. „Es handelt sich bei der Taxonomie nicht um ein grünes Etikett für Erdgas, sondern um eine Einstufung von Gaskraftwerken als nachhaltig, wenn sie mittel- und langfristig mit Wasserstoff und damit klimaneutral betrieben werden können“, sagte BDEW-Hauptgeschäftsführerin Kerstin Andreae den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND/Mittwoch).

Es gehe darum, „wie wir zu einer vollständig klimaneutralen Energieversorgung in der Europäischen Union, spätestens im Jahr 2050, gelangen.“ Die frühere Grünen-Politikerin Andreae sagte dem RND, dass noch eine Zeit lang Erdgas und dauerhaft Gaskraftwerke für die gesicherte, regelbare Leistung als Partner der Erneuerbaren Energien benötigt würden, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

„Die Perspektive ist aber eindeutig: Die Zukunft liegt beim grünen Wasserstoff.“ Mit Blick auf die Umweltauswirkungen gebe es große Unterschiede zwischen Gaskraftwerken und Atomkraftwerken, sagte die BDEW-Hauptgeschäftsführerin dem RND. „Gaskraftwerke können langfristig mit Wasserstoff betrieben werden und sind dann klimaneutral“. Atomkraftwerke hingegen würden „immer ein Problem für die Umwelt darstellen, da die Endlagerfrage immer bestehen wird.“ (afp/oz)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion