Crème BrûléeFoto: iStock

Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Crème Brûlée

Epoch Times7. Mai 2021 Aktualisiert: 2. Juni 2021 9:18

Es gibt nur wenige auserlesene Desserts, welche schmackhafter zu essen und anzusehen sind als eine perfekte Crème Brûlée.  Aus dem Französischen übersetzt bedeutet das beliebte Dessert ganz einfach „verbrannte Crème“. Diese Deutung ist aus der karamellisierten Oberfläche übernommen. Die Herstellung einer Crème Brûlée ist nicht kompliziert – es werden lediglich fünf Zutaten benötigt. Der Schlüssel, um einen seidenweichen Pudding zu erhalten, sind die richtige Temperaturkontrolle und ein Gasbrenner. Das folgende hervorragende Rezept ist eines der einfachsten aber köstlichen.

Das Rezept für die perfekte Crème Brûlée

Crème Brûlée ist nicht unbedingt aufwendig in der Zubereitung. Lediglich 15 Minuten an Vorbereitung und eine dreiviertel Stunde Kochzeit reichen aus, um ein kulinarisches Meisterwerk zu schaffen.

Folgende Zutaten werden für sechs Portionen benötigt:

  • 6 Eigelb (gekühlt)
  • 6 Esslöffel Kristallzucker
  • 1,5 Becher fette Sahne oder Schlagsahne gekühlt
  • 1 Vanilleschote (aufgeschnitten und ausgekratzt) oder 1 Teelöffel reines Vanilleextrakt
  • 4 Esslöffel Kristallzucker (für das Topping)

Als wichtiges Utensil kommt ein Gasbrenner zum Einsatz, damit die Crème Brûlée zum Abschluss karamellisiert werden kann. Auf testjagd.de finden Sie die besten Gasbrenner, sollten Sie noch keinen besitzen. Ist dieser vorbereitet, heizt man den Ofen auf 275 Grad vor und stellt den Ofenrost in die mittlere Position. Sechs Puddingförmchen (1/2 Tasse) werden gebuttert und in eine Glasbackform gestellt. Am leichtesten geht es, wenn man eine antihaftbeschichtete Backmatte oder ein Geschirrtuch auf den Boden der Auflaufform legt, um die Förmchen zu isolieren und fest an ihrem Platz zu halten.

Anschließend schlägt man Eigelbe in einer großen Schüssel, bis diese leicht angedickt sind. Den Zucker hinzufügen und rühren, bis dieser sich aufgelöst hat, danach Sahne und echte Vanille unterrühren. Diese Mischung wandert in die vorbereiteten Auflaufförmchen oder Puddingtassen. In Folge dessen bringt man das Wasser auf dem Herd zum Kochen und gießt dieses langsam und vorsichtig in die Backform, sodass es bis zur Hälfte der Seiten der Puddingformen reicht.

Man backe das Ganze für etwa 30 bis 40 Minuten bzw. 25 bis 30 Minuten bei flachen Formen. Die entsprechende Backzeit hängt stark von der Größe der Auflaufform oder des Puddingbechers ab, welchen man verwendet und natürlich von der Höhe der Temperatur. Nach einer halben Stunde sollte man erst mal einen Blick darauf werfen und dies regelmäßig wiederholen. Wenn der Pudding in der Mitte gerade fest geworden ist und beim Schütteln ein wenig wackelt, kann man diesen aus dem Ofen nehmen. Wer ein digitales Thermometer mit Sofortablesung verwendet, welches in der Mitte eingeführt wird, sollte Werte der Innentemperatur von etwa 170 bis 175 Grad erhalten.

Man nehme die Crème Brûlée aus dem Ofen und belässt diese im Wasserbad, bis sie auf Zimmertemperatur abgekühlt ist.

Fertigstellung der Crème Brûlée

Nun deckt man die Förmchen bzw. Puddingtassen vor dem Servieren ab. Wenn sich Kondenswasser auf dem Pudding gebildet hat, legt man Küchenrolle auf die Oberfläche, um die Feuchtigkeit aufzusaugen. Anschließend bestreut man jede einzelne Crème Brûlée mit etwa ein bis zwei Teelöffel Zucker.

Zum Abschluss erhitzt man den Zucker mit dem Gasbrenner und führt langsame, gleichmäßige Bewegungen aus. Ist die Karamellisierung erfolgt, löscht man die Flamme und wartet bis der Zucker nicht weiter kocht.

Abschließend stellt man die Crème mindestens 10 Minuten vor dem Servieren in den Kühlschrank. Das fertige Resultat ist am besten binnen einer Stunde zu servieren. Guten Appetit!



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion