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Der Wandel zum digitalen Zahlungsverkehr

Epoch Times9. Dezember 2021 Aktualisiert: 9. Dezember 2021 12:35

Die heutige Welt geht mit rapiden Veränderungen und neuen Konzepten einher, die allen voran im Rahmen der Digitalisierung und Modernisierung eine Rolle spielen. Demnach konnte sich mittlerweile die Idee von offiziell digitalen Währungen breitmachen, was den Zahlungsverkehr, wie wir ihn kennen, nachhaltig verändern dürfte. Neben der COVID-19-Pandemie haben unter anderem auch die Hypes rund um Kryptowährungen eine entscheidende Rolle eingenommen beim Auftrieb der digitalen Währungsidee. Folglich erscheint Bargeld heutzutage insbesondere den jüngeren Generationen als ein bereits in die Jahre gekommenes Konzept, das in einem digitalen Format künftig effizienter in Aktion treten dürfte – die Folgen eines vollständig digitalen Zahlungsverkehrs für alle Arten an Wirtschaftsbereichen sowie für Geschäftsbanken und Co. erscheinen hierbei mitunter beachtlich.

Abseits von vorzunehmenden Untersuchungen und kritischen Auseinandersetzungen mit dieser Form der digitalen Modernisierung werden in anderen Nationen der Erde bereits erste Erfolge mit solchen Währungsformaten erzielt. Unter anderem in China konnte der Transaktionsumlauf des digitalen Yuans bereits auf mehr als 60 Milliarden Yuan geschätzt werden.  

Auftrieb durch COVID-19 und Kryptowährungen

Im Rahmen der bereits genannten Hypes der Kryptowährungen wurde das Thema des digitalen Transaktionsverlaufs ganz konkret auf die allgemeine Bildfläche verfrachtet; auch Unbeteiligte konnten seit jeher eine Idee davon erlangen, dass eine Alternative zum Bargeld in Form solcher digitalen Währungsformate durchaus existieren kann. Inwieweit dieses Konzept mit den bereits bekannten Kryptowährungen umgesetzt werden kann, bleibt jedoch kritisch zu hinterfragen. Insbesondere der erste bekannte Krypto-Pionier – der Bitcoin – dürfte sich allein auf Basis seiner Umlaufbeschränkung als keine echte Währungsalternative herausstellen. Stattdessen ließe sich womöglich eher ein Vergleich zu Edelmetallen vornehmen, wodurch der Bitcoin in Zukunft eher als eine Art der Wertanlage weiter Fuß fassen dürfte. Voraussetzung für diesen Schritt ist jedoch die weiterhin benötigte Akzeptanz der Anleger sowie das Drosseln der exorbitant hoch ausfallenden Volatilität – derzeit schwanken die Bitcoin-Kurse schlichtweg zu sehr, als dass sich rational darin investieren lässt.

Unabhängig davon, welche Haltung gegenüber der Etablierung von Kryptowährungen letzten Endes eingenommen wird, lässt es sich doch wenig bestreiten, dass das Interesse an einer Modernisierung des vorhandenen Zahlungsverkehrs aufgrund dessen eine große Bühne für sich einnehmen konnte.

Die COVID-19-Pandemie stellt ebenfalls einen fundamentalen Auslöser der Modernisierung dar. Folglich führt diese dazu, dass Online-Geschäfte rasant an Beachtung gewonnen haben und völlig andere Größenordnungen erreichen konnten, wie sie vor einigen Jahren noch kaum zu erwarten gewesen wären – und Bargeld benötigt beim Online-Shopping niemand mehr.

Digitale Zahlungsmethoden gehören ohnehin zum Alltag

Mit der Etablierung neuer digitaler Währungen ändert sich für die Privatperson letzten Endes allerdings nicht allzu viel. Demnach spielen Konzepte dieser Art vorrangig für übergeordnete Hintergründe eine Rolle; für Geschäftsbanken oder auch Zentralbanken dürfte sich diese Thematik somit als sehr viel tiefgreifender etablieren im Gegensatz zur Privatperson mit ihren alltäglichen Geschäften.

Tatsache ist folglich, dass heutzutage bereits diverse digitale Zahlungsmethoden existieren, die letzten Endes zu großen Teilen allerdings mit Euro oder auch US-Dollar in Verbindung zu bringen sind. Was sich hierbei bei einigen als beliebter Faktor etablieren konnte, ist mit der Anonymität beim Einkaufen zu nennen. Demzufolge lassen die allermeisten Zahlungsmethoden eine direkte Nachverfolgbarkeit der Transaktionen zu. Das dürfte im Normalfall grundsätzlich keine wichtige Rolle spielen, doch fühlen sich einige wohler beim Gedanken, dass er oder sie auch beim Zahlen anonym verbleibt. Kryptowährungen konnten diesem Bedürfnis ideal zugutekommen hinsichtlich dessen, dass in den dazugehörigen Blockchains alle Transaktionen verschlüsselt anonymisiert werden. Im Nachhinein ist somit nicht mehr ersichtlich, welche Personen eine Transaktion in welcher Höhe in Angriff genommen hatten. 

Gefällt einem dieser Gedanken der Anonymität beim Zahlungsverkehr, doch erscheinen die Kryptowährungskurse zu volatil, als dass damit tatsächlich alltägliche Transaktionen durchgeführt werden können, kann eine bereits sehr viel länger aktive Zahlungsmethode Abhilfe verschaffen: die Paysafecard-Methode. Abseits dessen, dass es sich als durchaus simpel herausstellt, eine Paysafecard online kaufen zu können, kann diese Zahlungsmethode im Vergleich zu anderen Praktiken damit punkten, dass die Nutzer weitestgehend anonym verbleiben bei den durchzuführenden Geschäften. Auch eignet sich die Nutzung von Paysafecards, um allen voran bei kleineren Transaktionsabwicklungen ein sicheres Instrument der Zahlung heranziehen zu können. Auf diese Weise kann beispielsweise darauf verzichtet werden, bei jedem Dienstleister und Händler die jeweiligen Bankdaten oder andere dahin gehende Privatdaten preisgeben zu müssen.



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