Inhaltsfilter für das Smartphone Ihrer Kinder – wie klappts?

Epoch Times26. Juli 2019 Aktualisiert: 26. Juli 2019 15:39
Gut vs. Böse – Ihre Kinder sollten nicht auf alles im Internet Zugriff haben und Sie möchten durchaus auch kontrollieren, auf welchen Seiten Ihr Kind surft und welche Apps Ihr Kind herunterladen kann?

Inhaltsfilter für das Smartphone Ihrer Kinder – wie klappts?

Mit Filter und Einstellungen können Sie den Kinderschutz des Smartphones entsprechend Ihren Wünschen einstellen. Auch die Nutzungszeit Ihres Kindes am Smartphone kann entsprechend eingeschränkt werden und Sie können durchaus auch kontrollieren, wo sich Ihr Kind im Internet aufhält und mit wem es Kontakt hat. Gerade in Zeiten von Cybermobbing und Sexting gibt es Eltern ein ruhiges Gefühl, mehr von Ihrem Kind zu erfahren.

Richten Sie eine Kindersicherung ein

Auf dem Android-Smartphone lässt sich schnell und einfach eine Kindersicherung im Google Play Store einrichten, die den Zugriff auf bestimmte Apps nicht ermöglicht und dies auch auf Filme, Serien und Musik ausweitet. Hinzu kommt, dass man zugleich auch die Einstellungen für das Bezahlen einsehen sollte, sodass Ihr Kind keine Möglichkeiten hat, Apps zu kaufen oder In-App-Käufe zu tätigen. Samsung-Smartphones haben eine vorinstallierte Kindersicherung, die zusätzlich genutzt werden kann.

Auf dem iPhone ist bereits eine gute Kindersicherung voreingebaut. So lassen sich vor allem beim Punkt „zuverlässiger Inhalt“ viele Einstellungen regeln wie FSK-Freigabe für Filme, Altersfreigabe für Apps und auch, welche Apps Zugriff auf Kontakte, Bilder und Apps erhalten, kann geregelt werden. Dies sind viele Einstellungen, die es Ihnen ermöglichen, das Smartphone Ihres Kindes gut zu schützen und zugleich auch eine gewisse Kontrolle über die Inhalte zu haben.

Reden Sie mit Ihren Kindern!

Diese Möglichkeit, den Inhalt der Smartphones für Ihre Kinder zu filtern, bietet natürlich nur einen gewissen Schutz. Sie sollten auch mit Ihren Kindern reden und Ihnen auch erklären, warum Sie gewisse Einschränkungen am Smartphone haben. Je größer die Kids werden, desto schwieriger wird es natürlich auch, die Smartphones „unter Kontrolle“ zu halten und die Kinder vor „dafür bist Du noch zu klein“-Inhalten zu schützen. Natürlich sollte dieses Verhalten nicht zu sehr ausarten und Sie sollten Ihre Kinder durchaus auch noch Kinder bleiben lassen. Schwierig wird es eben auch, Ihre Kinder zu schützen, wenn bei anderen Kids am Smartphone diese Einstellungen nicht sind und so Ihr Kind Zugriff auf Inhalte hat, die Sie verboten haben oder verbieten würden.

Schränken Sie die Spielzeiten ein

Auch wenn das Smartphone in späteren Jahren auch zum Lernen und Suchen von Lerninhalten fernab der Spielzeit genutzt wird, können Sie noch immer einschränken, wie lange Ihr Kind am Smartphone sitzt. Stellen Sie einfache Regeln auf wie: Kein Smartphone beim Essen oder wenn die Familie zusammensitzt; kein Smartphone nach 20 Uhr und vor 7 Uhr; und so weiter. An diese Regeln müssen Sie sich aber auch selbst halten. So lässt sich die Zeit einschränken und je weniger Zeit Ihr Kind im Internet verbringt, desto weniger läuft es Gefahr, Sachen zu sehen, die es nicht sehen soll.

Sie können natürlich auch die Zeiten einschränken, an denen das WLAN verfügbar ist. So lassen sich in den Router-Einstellungen Uhrzeiten einstellen, an denen das Internet (nicht) verfügbar ist und auch individuelle Wochentage können eingestellt werden. So kann unter der Woche von 12 Uhr bis 15 Uhr und 18 Uhr bis 20 Uhr das WLAN laufen und am Wochenende dann von 12 Uhr bis 20 Uhr. So erhalten Sie zusätzliche Kontrolle wie lange Ihr Kind im Internet surft. Sie sollten dabei aber auch an die eventuelle Datenverbindung denken, die Ihr Kind eventuell mit einer SIM-Karte oder Vertrag hat. Der Nachteil ist natürlich, dass Sie sich ebenfalls an diese Zeiten halten müssen.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser?

Auch wenn Sie Ihrem Kind vertrauen, können Sie dennoch nicht die Finger vom Smartphone Ihres Kindes lassen, um zu checken, was es so treibt, schreibt und mit wem es Kontakt hat? Auch der Browserverlauf wird regelmäßig von Ihnen überprüft? Eigentlich sollten Sie Ihrem Kind durchaus vertrauen, und auch wenn sich dieses korrekt verhält, können durchaus Dritte Ihr Kind negativ beeinflussen. Cybermobbing und Sexting sind nur zwei der negativen Seiten, die das Internet und Social Media mit sich bringen.

Neben den Möglichkeiten, das Smartphone Ihres Kindes regelmäßig zu stibitzen, gibt es auch Apps, die das Überwachen des Smartphones ermöglichen. Natürlich benötigen Sie hierfür einen einmaligen Zugriff auf das Smartphone, aber danach läuft alles über den Computer oder eine App auf Ihrem Smartphone. So lässt sich Spyzie – Hacker App für Eltern einfach installieren und konfigurieren. Chatprotokolle, E-Mails oder auch der Browserverlauf können Sie regelmäßig kontrollieren und erhalten einen Einblick in das Online-Leben Ihres Kindes.

Egal, für welche Art von Schutz und Inhaltsfilter Sie sich schlussendlich entscheiden. Sie sollten immer zuvor mit Ihrem Kind sprechen und ihm auch erklären, warum es diese Einschränkungen gibt und warum es für Sie als Eltern wichtig ist, dass Ihr Kind geschützt im Internet unterwegs ist. Das Nutzen einer Hacker-App sollte immer dem Schutz Ihres Kindes dienen und nicht nur Ihre Neugierde stillen.

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