Poker Hall of Fame: 10 Finalisten für die Klasse von 2018 sind nominiert

Epoch Times11. July 2018 Aktualisiert: 11. Juli 2018 14:58
Die zehn Finalisten für die Poker Hall of Fame stehen fest. Unter den Anwärtern für die höchste Ehre des Spiels sind auch zwei völlig neue Namen in Gestalt von John …

Die zehn Finalisten für die Poker Hall of Fame stehen fest. Unter den Anwärtern für die höchste Ehre des Spiels sind auch zwei völlig neue Namen in Gestalt von John Hennigan sowie David Oppenheim. Die weiteren acht Finalisten standen bereits länger auf der Liste der Nominierten, da sie gemeinhin als die aktuell besten Vertreter des populären Kartenspiels betrachtet werden. Es handelt sich um David Chiu, Mori Eskandani, Chris Bjorin, Matt Savage, Maik Matusow, Burno Fitoussi, Huck Seed und Chris Moneymaker.

So wurde nominiert

Seit der Gründung der Hall of Fame im Jahr 1979 wurden insgesamt 54 Spieler aufgenommen. Pro Jahr wird/ werden also einem oder zwei Kandidaten die Ehre zuteil, ihren Namen unter den besten Spielern zu wissen, die je gepokert haben. Die Vorauswahl findet durch einen öffentlichen Nominierungsprozess statt. Anschließend gibt es einen Screening Prozess durch den Governing Council der Hall of Fame, um ungeeignete Kandidaten auszuschließen.

Sieger werden am 13. Juli bekanntgegeben

Derzeit finden die großen Turniere der „World Series of Poker“ in Las Vegas statt, die sehr prominent besetzt sind. Am 13. Juli ist das „Main Event“ – im Rahmen der Festivitäten am Finaltisch wird dabei bekanntgegeben, wer bzw. welche der zehn Finalisten künftig Teil der Hall of Fame sein wird/ werden.

Die Sieger auswählen dürfen die noch lebenden Mitglieder der Hall of Fame. Momentan sind dies 28 Personen allesamt Meister der beliebtesten Varianten wie beispielsweise Texas Hold’Em, Omaha oder auch Five Card Stud. Hinzu kommen 18 Vertreter aus den Medien, die dem Umstand gerecht werden sollen, dass es auch Nicht-Profis gibt, die begeistert spielen. Sie alle mussten ihre Stimmen bis zum 8. Juli beim Verwaltungsrat der World Series of Poker einreichen.

Kriterien für die Aufnahme in die Poker Hall of Fame

Wie weiter oben bereits angedeutet, müssen Kandidaten nicht nur nominiert werden, sondern zugleich auch bestimmte Kriterien erfüllen, um für die Poker Hall of Fame in Frage zu kommen. Sie müssen beispielsweise 40 Jahre alt sein und bei hochrangigen Wettbewerben teilgenommen haben. Zudem ist es Pflicht, dass sie High Stakes spielen. Es ist zudem obligatorisch, dass sie über Jahre konstant spielten und den Respekt ihrer Gegner genießen. Die Finalisten mussten sich zudem über die Zeit beweisen. Dies bedeutet, sie durften nicht nur kurzfristige Erfolge haben.

Nicht-Spielern steht theoretisch auch die Möglichkeit offen, in die Hall of Fame aufgenommen zu werden. Die Anforderung hierfür ist allerdings sehr schwammig formuliert und entsprechend schwierig zu erfüllen. Bedingung ist, dass sie für „das Wachstum und den Erfolg des Pokers gewirkt“ haben. Der Erfolg ihrer Arbeit darf „nicht zu leugnen“ und muss „bleibende Ergebnisse“ erzeugt haben, heißt es im offiziellen Regelwerk der World Series of Poker.

Savage als Nicht-Spieler unter den Kandidaten

Matt Savage ist ein Beispiel aus der Klasse von 2018, der als Nicht-Spieler unter den Finalisten ist. Er hat sich einen Namen als Turnierdirektor gemacht und hat über Jahre das Spiel beworben und vereinheitlicht. Derzeit ist er Direktor des Bay101 Casinos im kalifornischen San José. Außerdem ist er auch in Los Angeles im Commerce Casino tätig und arbeitet als Executive Tour Director der World Poker Tour. Insbesondere bei Amateuren sind zudem seine Twitter-Sessions bekannt, bei denen er sich Fragen von allen Liebhabern des Spiels stellt.

Acht der anderen neun Kandidaten sind alle erfolgreiche Spieler (Eskandani ist inzwischen mehr für seine TV-Shows zum Poker bekannt), die auf eine Karriere großer Gewinne zurückblicken dürfen. Als Beispiel: David Oppenheim hat mit Turniergewinnen von etwa 1,8 Millionen US-Dollar noch den kleinsten Betrag als Nominierten erspielt. Matusow hat sich Turniergewinne von mehr als 9,4 Millionen US-Dollar erspielt und ist damit der erfolgreichste der Finalisten in dieser Frage.

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