Umschuldungskredit: Das muss man wissen

Epoch Times24. Juni 2020 Aktualisiert: 24. Juni 2020 16:00
Kredite kann man sich heute schnell beschaffen. Die meisten Menschen finanzieren sich ihr Leben durch einen Kredit. Anschaffungen in höherer Summe werden einfach durch eine Finanzierung ermöglicht. Diese bekommt man meist beim Kauf sogar angeboten. Nicht immer sind diese Finanzierungen auf lange Sicht gesehen ein Vorteil, denn hohe Zinsen machen sie unrentabel. Aber auch die einfachen Fakten rund um das Thema Umschuldung sollte man als Kunde bedenken.

Der Umschuldungskredit ist ein besonderer Kredit, der unter anderem zur Umschuldung verwendet wird. Angeboten durch viele Banken, hat der Kredit das Ziel die Zusammenfassung verschiedener Kreditsummen zu ermöglichen.  Dabei wird darauf geachtet, dass aus mehrere Kreditraten eine Summe entsteht, die mit einer Rate abgegolten werden kann. Die Absicht hinter einer Umschuldung ist schnell zu erfassen. Der Kunde soll nur an einer Stelle den Kredit zahlen.

Wie funktioniert ein Umschuldungskredit?

Bei einem Umschuldungskredit wird eine bereits bestehende Schuld durch eine neue Schuld ersetzt. Der „Altkredit“ wird also durch einen neuen Kredit abgelöst. Dazu sollte man als Anwender zu einer Bank gehen und sich entsprechend informieren. Bei einem Umschuldungskredit wird die alte Summe bei verschiedenen Banken einfach durch den Umschuldungskredit abgelöst. Der Endkunde bezahlt dann nur noch an eine Bank den Kredit.

Dazu muss man natürlich die Umschuldungskredite bei den Banken vergleichen. Unterschiedliche Zinsen und Darlehensbedingungen erfordern genau diese Vergleichsstruktur.

Vorteile und Nachteile eines Umschuldungskredits

Die Vorteile und auch die Nachteile sind enorm. Immerhin möchte man sparen, wenn man den Schritt einer Umschuldung vornehmen möchte und Vorteile bekommen:

  1. Der Kredit kann andere Kreditsummen ablösen.
  2. Es gibt nur eine Rate bei einer Bank.
  3. Mehr Überblick bevor eine Überschuldung vorhanden ist.
  4. Günstigere Zinsen.

Wo es Vorteile gibt, da muss es natürlich auch Nachteile geben. Diese möchten wir nicht vorenthalten:

  1. Oftmals lange Laufzeiten.
  2. Bei falscher Prüfung hohe Zinsen.

Das sind die deutlichen Nachteile die ein Kredit in diesem Bereich haben kann.

Wann ist ein Umschuldungskredit sinnvoll

Der Umschuldungskredit ist immer dann sinnvoll, wenn viele Kreditsummen im Alltag anfallen. Dann lohnt es sich eine Umschuldung vorzunehmen, um den Überblick behalten zu können. Ebenfalls als sehr sinnvoll zu erachten ist der Kredit, wenn man beginnt diesen durch niedrige Zinsen zu betrachten. Sind die Zinsen niedrig, kann man entsprechend schnell umschulden, um mehr Geld zu sparen. Effizient kann ein Umschuldungskredit aber auch bei der Schuldnerberatung sein. Hat man viele Kredite angeschafft, kann schnell der Überblick verloren werden. Deswegen einfach die Raten zusammenfassen und abführen.

Eine Umschuldung kann im Grunde immer möglich sein. Man sollte allerdings einige Aspekte bedenken. Wurde der Kredit vor dem 11. Juni 2011 geschlossen, sollte die Umschuldung möglich sein. In anderen Fällen muss eventuell eine Vorfälligkeitsentschädigung bei der Bank entrichtet werden.  Ob diese notwendig ist, kann man einfach bei der Bank erfragen oder eben im Vertrag nachlesen. Oftmals erklären diese Aspekte aber auch die Berater bei einer Umschuldung.

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