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US Dollar vs. Euro: Der Kampf der Währungen

Epoch Times8. August 2022 Aktualisiert: 8. August 2022 12:57

Im Laufe der letzten Jahre hat sich in Sachen Devisen einiges getan. Während der Euro zwischenzeitlich besonders stark war und der US-Dollar mithalten konnte, haben sich die Zeiten mittlerweile jedoch geändert. Der US-Dollar ist heute an manchen Tagen stärker, wie der Euro.

Aus eben diesem Grund wollen wir im Rahmen dieses Beitrags einen genauen Blick hierauf werfen und herausfinden, welche Faktoren aktuell in Kraft getreten sind und was führende Forex-Experten zu der aktuellen Situation sagen, in der sich die Weltwirtschaft befindet. 

Was würde es brauchen, damit der Euro seinen alten Glanz wiedererlangt?

An dieser Stelle stellt sich natürlich auch die Frage, was es brauchen würde, damit der Euro wieder altbekannte Werte erreicht. Sam Zief, der globale Chef der FX-Strategie bei der JPMorgan Private Bank hat bereits prophezeit, dass vor allem gegenteiliges durch ein weiteres Downgrade der wirtschaftlichen Erwartungen der Eurozone, im relativen Vergleich zu den USA, möglich sein kann. 

Der Gleichstand zwischen USD und EUR sei kein empfehlenswertes Szenario betonte Zief dennoch. Im gleichen Atemzug erwähnt er zudem auch, dass der Euro zum jetzigen Stand „unglaublich günstig“ erscheine. Er geht davon aus, dass es in zwei bis drei Jahren kaum Investoren gibt, welche es bereuen werden, den Euro zum jetzigen Stand gekauft zu haben. Gerade der Handel mit Währungen ist in Zeiten der Krise ein gern-gesehener Schachzug, an dem sich mit Knowhow viele Profite erwirtschaften lassen. Wenn Sie in dieser Hinsicht Interesse haben und gerne mehr über den Devisenhandel lernen würden, können Sie auch einen Blick auf https://www.fxforex.com/de/, werfen. 

Darüber hinaus sagt er auch, dass der US-Dollar aktuell so stark ist, weil die aggressive Erhöhung des Leitzins, sowie die quantitative Verschmälerung des Markts bereits in den aktuellen Preis mit eingeflossen sind. Stephen Gallo, der Chef der europäischen FX-Strategie bei BMO Capital Markets, schließt sich dem an und sagt zudem, dass der Euro aktuell einige evolutionäre Veränderungen durchmache und der Schock der schwierigen Energiebeschaffung nach wie vor schwer wiegt.

Der US-Dollar sei zu hoch bewertet

Ergänzend zu der Ansicht, dass der Euro derzeit in einer schwachen Ausgangslage ist, kommt noch der Aspekt, dass der US-Dollar, aus der Sicht vieler Experten, aktuell deutlich zu hoch bewertet wird. 

George Saravelos, der Co-Chef der FX-Forschung bei der Deutschen Bank, glaubt daran, dass der Wendepunkt unmittelbar bevorsteht. Er betont, dass die Verschmälerung des Dollar-Angebots, was aktuell durch die FED, angeboten wird, nicht dauerhaft zu steigenden Dollarpreisen führen wird. 

Außerdem erwähnt er, dass die Deutsche Bank nicht daran glaubt, dass Europa in eine Rezession kommt, sondern, dass Europa sowohl in der kurzen als auch in der langen Frist die USA in Sachen Performance auf Abstand halten kann. 

Die Bewertungen der Deutschen Bank laufen zudem auch darauf hinaus, dass der Dollar zu hoch ist, weil dieser aktuell auf dem Höchststand seit der schlimmsten Phase der Corona-Pandemie ist. 

Demnach sei es nur eine Frage der Zeit, bis der Euro seine alte, starke Ausgangssituation wiedererlange und wieder zum Zugpferd für die europäische Wirtschaft wird. In jedem Fall wird es mit Spannung zu verfolgen sein, wie sich das Verhältnis zwischen dem US-Dollar und dem Euro in den nächsten Jahren entwickeln wird und ob dieses Verhältnis weitreichende Auswirkungen auf die Weltwirtschaft, über die Sie bei https://www.epochtimes.de/wirtschaft ebenfalls mehr erfahren können, mit sich bringen wird. 



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