Wie Technik das Gesundheitswesen in der Zukunft ändert

Epoch Times5. September 2019 Aktualisiert: 5. September 2019 16:17
Der Fortschritt der Zukunft macht vor keiner Sparte Stopp und so ist es auch nur eine Frage der Zeit, bis das Gesundheitswesen von der neuartigen Technik voll eingenommen wird. Neben präziseren Geräten und effektiveren Medikamenten kann auch der technologische Fortschritt bei nicht-medizinischen Produkten unser Gesundheitswesen verändern. 

Die Früherkennung wird gefördert

Je feiner und effektiver Geräte arbeiten, desto schneller und effektiver sind sie auch beim Erkennen von Krankheiten und Unregelmäßigkeiten. So lassen sich bestimmte Krankheiten einfach schneller erkennen – dazu zählen zum Beispiel Hautkrebs oder auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfälle. Das Nutzen von künstlicher Intelligenz, die optimal auf die Gegebenheiten eingestellt ist, sorgt für eine optimale Ausbeute bei der Erkennung und zugleich lassen sich auch neue Krankheiten besser erkennen.

Gesundheitsdaten: Tracking & Cloud-Speicherung

Die bekannten Wearables bieten immer mehr Möglichkeiten, die eigenen Gesundheitsdaten zu tracken und entsprechend zu teilen. Würden die Daten in Clouds gespeichert, könnten Krankenkassen und Ärzte problemlos darauf zugreifen und einen Überblick über die aktuelle Gesundheitslage haben. Hier gibt es bereits die Möglichkeit, dass Krankenkassen den Kauf von Wearables bezuschussen oder durch ein Bonusprogramm einen Anreiz für den Kauf bieten. Nachteilig ist, dass jeder Zugriff auf die Gesundheitsdaten der Fitnesstracker bekommen könnte und Wearables nicht zu 100 Prozent sicher sind. Wichtig ist hier eine Verschlüsselung durch VPN, was die Datenübertragung als auch die kleinen Endgeräte sicherer macht.

Virtuelle Versorgung wird optional

Bereits jetzt gibt es die Möglichkeit von sogenannten „Online Sprechstunden“, sodass der Arzt und Patient nur über eine Webcam miteinander kommunizieren. Diese Art der Sprechstunde bietet natürlich viele Vorteile. So muss der Patient nicht unbedingt zum Arzt kommen, es können Spezialisten außerhalb der Stadt problemlos konsultiert werden und es ist einfach zeitsparender. Aber über Webcams & Co. können natürlich keine Krankheiten diagnostiziert werden.

Virtual Reality in der Medizin

Bereits jetzt schon gibt es die Möglichkeit, mithilfe von VR Menschen mit psychischen Erkrankungen besser behandeln zu können, da sie einer „Angstsituation“ ausgesetzt werden können, ohne wirklich vor Ort zu sein. So wie VR bei der Behandlung von Menschen eingesetzt werden kann, ist es auch möglich, medizinisches Personal damit zu schulen. So können Mitarbeiter zu Notfallsituationen geschult werden, indem verschiedene Notfallszenarien eingespielt werden oder der visuelle Teil der Schulung kann durch die VR-Möglichkeit intensiver gehalten werden.

Der Roboter als Operateur

Bereits heute werden immer mehr Operationen durch Roboter(-arme) durchgeführt. Das bedeutet nicht, dass der Arzt durch einen Roboter durchgehend ersetzt wird, sondern nur der praktische Teil mit Robotern durchgeführt wird. Wir müssen uns von unserem klassischen Bild eines Roboters wie im Sci-Fi Trickfilm „WALL·E“ oder der Klassiker aus den 1980er Jahren mit „Nummer 5“ verabschieden. Roboter in der Medizin sind aktuell noch Handlanger und werden nur punktuell eingesetzt.

Weiterentwicklung vom Alten

Nicht nur neue Geräte oder Entwicklungen werden uns in naher Zukunft im Medizinwesen unterstützen. Auch alte, bereits genutzt Sachen werden immer häufiger weiterentwickelt und für neue Probleme eingesetzt. So gibt es bei der Krebsbehandlung präzisere Ansätze mit der Strahlentherapie mit Ultraschall bzw. Ultraschallkontrastmittel, die weiterentwickelt eine bessere und effektivere Behandlung von Tumoren ermöglichen soll.

Mit Biomarker schneller zu Diagnosen

Biomarker werden bereits schon bei Alzheimer genutzt, um diese Krankheit schneller zu erkennen. So können mithilfe dieser Parameter verschiedene Krankheiten schneller und besser erkannt werden. So wird auch an Tattoos gearbeitet, die mithilfe von Reaktionen auf Biomarker aussagekräftig auf bestimmte Krankheiten hinweisen können. Die Erforschung des menschlichen Körpers mit Biomarkern & Co., die Aktion und Reaktion hervorrufen, wird uns in naher Zukunft noch viel mehr Möglichkeiten geben, eventuelle Krankheitsbilder besser zu verstehen und entsprechend darauf reagieren zu können.

Chemie und Medizin gehen Hand in Hand

Immer bessere und genauer Möglichkeiten, chemische Komponenten in die Medizin einzubauen, bietet die Vorteile, die Krankheiten schneller zu erfassen. Die Kombi aus elektrochemischer Sensorik und Biotechnologie bietet ein neues Analyseverfahren, um die Wirksamkeit von Impfstoffen besser und kostengünstiger testen zu können (Projekt ViroSens von der Fraunhofer-Gesellschaft). Die Kombination mit elektronischen Analysen, die filigranere Auswertungen machen können, bieten her einen großen Vorteil, der mit der modernen Technologie immer besser ausgebaut wird.

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