Bahn-Chef: Verluste so hoch wie nie in der Geschichte der DB

Epoch Times29. Juni 2020 Aktualisiert: 29. Juni 2020 21:07
Milliarden schwere Verluste lasten auf der Bahn - trotz der Zuschüsse vom Bund. Auch die Beschäftigten müssten jetzt Teil der Lösung sein für den Weg aus der Krise, fordert Bahn-Chef Lutz.

Die Beschäftigten der Deutschen Bahn müssen sich aus Sicht von Konzernchef Richard Lutz trotz sich allmählich erholender Fahrgastzahlen auf schwierige Zeiten einstellen.

„Operativ sind wir mit der Eisenbahn in Deutschland seit März in die Verlustzone geraten, und zwar jeden Monat in dreistelliger Millionenhöhe“, schreibt Lutz in einem internen Brief an die Belegschaft, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. „Das wird trotz der erwarteten und erhofften Erholungen bis zum Jahresende so bleiben und im laufenden Geschäftsjahr zum größten operativen Verlust in der Geschichte der DB führen.“

Die Pandemie habe alle Geschäftsfelder schwer getroffen. Die notwendigen Milliarden kämen nicht alleine vom Bund als Eigentümer. „Wir alle stehen im Wort und in der Verantwortung.“ Auch die Beschäftigten müssten Teil der Lösung sein, schreibt Lutz.

Angesichts der milliardenschweren Verluste durch die Wuhan-Lungenseuche hatte der Bund zugesichert, der Bahn 5,5 bis 6,7 Milliarden Euro zuzuschießen. Zudem soll die Schuldengrenze angehoben werden, so dass der Konzern weitere Verbindlichkeiten aufnehmen kann.

Doch auch der Konzern selbst muss sparen – allein beim Personal rund zwei Milliarden Euro bis 2024. An den geplanten Neueinstellungen und den Investitionen im Rahmen der Strategie „Starke Schiene“ will die Bahn aber festhalten. „Explizit vereinbart wurde, dass unsere Mitarbeitenden Perspektive, Sicherheit und Stabilität für ihre Arbeitsplätze bekommen“, betont Lutz in dem internen Schreiben erneut.

Mit der Gewerkschaft EVG laufen derzeit Gespräche darüber, wie die Einsparungen stattdessen zustande kommen sollen. Die Bahn strebt demnach für diese Woche den Beginn offizieller Verhandlungen an. „Wir werden Sie hoffentlich zeitnah über ermutigende Ergebnisse informieren können“, schreibt Lutz. (dpa/er)

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN

Eine Buchempfehlung vom Verlag der Epoch Times

Wirtschaftskrisen können geschaffen und genutzt werden, um Aufstände und Revolutionen zu fördern. Sozialistische Bewegungen werden in Krisenzeiten leicht als „Retter“ angesehen. Wenn Politiker in demokratischen Ländern verzweifelt nach Lösungen suchen, schließen sie oft einen Pakt mit dem Teufel und lenken ihre Länder allmählich in Richtung „Big Government“ (ein übermäßig großer Verwaltungsapparat) und sozialistischer Hochsteuerpolitik.

Die Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre war der kritische Augenblick, in dem Europa und die Vereinigten Staaten den Weg zu „Big Government“ und dem weit verbreitetem Interventionismus einschlugen. Die Finanzkrise im Jahr 2008 wirkte sich ebenfalls günstig für die Ausweitung einer linksgerichteten Politik aus.

Hier weitere Informationen und Leseproben.

ISBN Band 1: 978-3-9810462-1-2, Band 2: 978-3-9810462-2-9, Band 3: 978-3-9810462-3-6, Drei Bände 1-3: 978-3-9810462-6-7. Einzeln kostet jeder Band 19,90 Euro (zzgl. 2,70 Euro Versandkosten), alle drei Bände gemeinsam sind im Moment noch zum Sonderpreis von 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands) zu erwerben. Das Buch hat insgesamt 1008 Seiten und über 1200 Stichworte im Indexverzeichnis.

Bestellmöglichkeiten: Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich in unserem neuen Online-Buch-Shop, bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Das Buch gibt es auch als E-Book und als Hörbuch

Das E-Book gibt es in den Formaten PDF, EPUB oder MOBI. Das Hörbuch bieten wir im MP3-Format zum Download an. Einzeln kostet jeder Band 17,90 Euro, alle drei Bände sind im Moment noch zum Sonderpreis von 43,00 Euro zu erwerben. E-Books und Hörbücher sind in unserem neuen Online-Buch-Shop oder direkt beim Verlag der Epoch Times bestellbar – Tel: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]